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Warum gibt es jetzt ein Feuerwehrmuseum
in Ellrich?
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Ausgangspunkt sind die
Festumzüge in Ellrich
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große Heimatfestwoche vom
31.07. bis 08.08.1937, Festumzug am 01.08.1937
mit dem Bild „die alte Feuerwehr“
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Heimatfestwoche vom 19.08
bis 26.08.1956, Festumzug am 19.08.1956
mit Bildern „Feuerwehrentwicklung bis
heute“, Feuerwehr- und Sanitätsübung am 24.08. auf dem Platz der Freiheit,
Schalmeien-Blaskonzert der Feuerwehr Auleben und ab 20.00 Uhr
Feuerwehrball im Lindenhof, Fahrrad-Aufbewahrung im Fw-Depot, in der
Heimstraße
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Feuerwehrfestumzug
anlässlich 200 Jahrfeier Ellricher Feuerwehr vom 03.09.1965 bis
05.09.1965
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Festumzug anlässlich der
1100 Jahrfeier der Stadt Ellrich am 25.09.1976
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Festumzug anlässlich der
1111 Jahrfeier der Stadt Ellrich und
222 Jahrfeier Ellricher Feuerwehr am
19.09.1987
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Festumzug anlässlich der
225 Jahrfeier Ellricher Feuerwehr am 30.06.1990
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Festumzüge anlässlich der
Schützen- und Heimatfeste seit 1991
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diese alte
Feuerwehrtechnik braucht auch eine Unterstellung
Brauhof
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historischer Platz im
Stadtinneren, d.h. innerhalb der Stadtmauer
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der Platz ist die
Fortführung der Ravenstraße, die am ehem. Mühlgraben endet
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postalisch gesehen:
Ravenstraße 15
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Standort des Städtischen
Brauhauses neben dem Ravensturm
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Abbruch des Brauhauses im
Jahre 1836, an seiner Stelle wurde im folgenden Jahr ein Garten
angelegt
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unterhalb des Brauhofes
(Richtung Lindenstraße) war der Mühlgraben vorhanden,
der dann zur Tormühle führte, durch
Pflaster ist er heute wieder angedeutet
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Pflasterung des Brauhofes
und hinterer Mühlhof im Herbst 2000
Ravensturm
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Nordwesteckturm, der 1315
vorhandenen Stadtmauer
war Wachturm und Gefängnis
(bis 1733), dann war das Gefängnis im Wernaer Tor eingerichtet
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Turmverlies ist heute noch
vorhanden
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Originalstadtmauer ist
hinter dem Spritzenhaus noch vorhanden und geht bis zum Wernaer Tor
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in die Scheune von
Eisenächer (Baujahr 1927) ist teilweise die Stadtmauer mit eingebaut
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westlicher
Stadtmauerneubau (29.3. – 14.5.2001) soll damals vorhandene Mauer
andeuten, lief in Richtung Süden
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Nichtanbindung der
Neubaumauer an den Ravensturm aus Denkmalschutzgründen soll
durch 5
Efeu- Anpflanzungen verdeckt werden
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ein Stadttor war hier auch
vorhanden, deshalb die Straßenbezeichnung
„Zwischen den Toren“
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auch der Plan das Stadttor
durch den Stadtmauerneubau wiederentstehen zu lassen,
schlug aus verkehrstechnischen Gründen
fehl
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wegen Baufälligkeit repariert
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Herbst 1959 weitere
Instandsetzung des Ravensturmes,
hiesige Baugeschäft A. Holzhause spannte
zur Sicherung der Mauerkrone einen Stahlring (Restteil von der
Reparatur der St. Johanniskirche) außen um den Turm und führte die damit
verbundenen Mauerwerkverankerungen aus. Bautechniker E. Sander aus
Ellrich führte Ausbesserungen des Dachstuhles durch, die Schieferarbeiten machte die Firma H.
Grabe, Dachdeckermeister aus Nordhausen-Krimderode
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Februar 1994 bis 1998
grundhafte Sanierung des Ravensturmes,
der angrenzenden Stadtmauer und des
Spritzenhauses, der Turm wurde eingerüstet und zur Stabilisierung wurden Stahlringe um
den Turm gelegt
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am 11. Nov. 1994 wurde die
Turmhaube von der Mauerkrone getrennt und der Turmknopf geöffnet
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der Turmknopf enthielt
verschiedene Dokumente aus den zwei vergangenen Instandsetzungen
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das gesamte Mauerwerk und
die Turmhaube mit Turmknopf wurden grundhaft saniert
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in den Turm wurden zwei
Betondecken eingezogen, eine Wendeltreppe sowie die Öffnung verglast
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ein direkter Zugang vom
Spritzenhaus in den Ravensturm wurde geschaffen, der Zutritt
geht
durch den Originaleingang vom ehemaligen Wehrgang der Stadtmauer
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Einbau der Beleuchtung in
den Turm und des Außenstrahlers
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im Juli 2000 wurde durch
Mitglieder des Feuerwehrvereins im unteren Teil des
Turmes der
Fußboden mit Kupferschieferplatten ausgemauert und vergossen
Spritzenhaus
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Vorgängerbau stand auf dem
Nicolaikirchhof, Beschluss zum Abbruch am 1. April 1884
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Pflichtfeuerwehr Ellrich
wurde am 26. Mai 1881 gegründet, wie sie im
Kreis Nordhausen überall
in den Amtsbezirken eingeführt wurde
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2001 jährte sich dieser
Tag zum 120 Mal, deshalb stiftete der Stadtfeuerwehrverein
ein
Feuerwehrmessingglocke mit einer entsprechenden Inschrift
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daraus ergibt sich, Bau
des Spritzenhauses um 1880
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Gebäude steht
wahrscheinlich an der Stelle des abgebrochenen Brauhauses (1836)
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1909 wurde der Steigerturm
von 12 Meter Höhe über dem mittleren Stand aufgesetzt
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gemeinsame Nutzung mit der
Sanitätskolonne
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1936/37 Neubau des
Feuerwehrdepots in der Heimstraße 16
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nach 1945 Nutzung durch
den Rat der Stadt, Unterstellung der Dieselameise,
später des
Multicars und Lagerung von Baumaterial
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Stadtnutzung bis zum Umzug
in das Gebäude „Große Uferstraße“
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dann Kohlelager für die
Firma Aufzugbau, Mühlhof
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Erhaltungsarbeiten wurden
am Gebäude gar nicht getätigt, deshalb geplanter Abriss im Frühjahr
1987
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Rettung in letzter Minute
durch Kameraden der FFW Ellrich
sie bildeten eine
Arbeitsgruppe, die spätere Arbeitsgemeinschaft Feuerwehrhistorik,
die über den Kulturbund organisiert war
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nach schweren Diskussionen
konnte der Rat der Stadt von der Rekonstruktionsmöglichkeit
überzeugt werden
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es kam zur gemeinsamen
Zusammenarbeit zwischen Arbeitsgruppe, Rat der Stadt und PGH
„Nordbau“
Auszüge aus „Taschenkalender der
Feuerwehr“
1987
- 19.02.
Dienst: Bergung der alten Holzspritze aus Hörningen und einem 2.
Handschlauchwagen und damit Beginn
der Aktion „Spritzenhaus“
- 17.04. Bretterbergung, Schafstall in
der Austraße 12
- 03.05. Balkengewinnung
- 08.08 Fundamentlegung am Spritzenhaus,
rechte Ecke
1988
- 05.01.
Gründung der AG „Feuerwehrhistorik“ Ellrich
- 09.01. Überführung der alten Technik
ins Spritzenhaus
- 23.07. Turmrichtfest
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