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Rundgang durch das Heimatmuseum Zorge
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Der Ort Zorge (Szurgenge=kleiner
Felsenbach) wurde erstmals 1249 in den
Walkenrieder Klosterakten urkundlich erwähnt und war einige Jahrhunderte
Bergmanns- und später Industriedorf im Herzogtum Braunschweig. Aus
einfachen, in die Berge getriebenen Stollen förderte man Eisenerze, die
in den hiesigen Hütten verarbeitet wurden. Viele dieser Erzeugnisse kann
man noch heute betrachten.
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Es hat, wie überall auch wirtschaftliche Schwankungen
gegeben, aber eine besondere Blütezeit erlebte der Ort ab 1842. In der Zorger
Maschinenfabrik wurden für das
seinerzeit innovative Herzogtum Braunschweig-Lüneburg die ersten Lokomotiven
(nach englischen Mustern) gefertigt. Die zwei ersten Maschinen wurden auf die
Namen "ZORGE" und "HACKELBERG" getauft. Über diese Ereignisse kann man sich
während eines Museumsbesuches informieren. Selbstverständlich kann man auch
einschlägige Literatur über den Lokomotivbau und die Geschichte Zorges erwerben.
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Im Eingangsbereich befinden sich
Teile aus Schule und Kirche mit Übersichten und Beschreibungen über bzw.
vom Ort Zorge. Im nächsten Raum finden sich Exponate aus der vergangenen
"Hütten-Epoche" mit dem Hauptthema Lokomotivbau, Gußfertigung, Gußöfen
und Druckpressenbau.
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In der anschließenden
"Dorfküche" erzählen Gegenstände aus der guten alten Zeit bis in die
fünfziger Jahre des letzten Jahrhunderts ihre Geschichte.
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Im nun folgenden
Wohnbereich sind Bilder, Möbel, Kleidung und Kleinutensilien des
vergangenen, täglichen Lebens zu betrachten.
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Auf dem Weg ins
Obergeschoß wird die jüngere Geschichte, wie z.B. Waffen, Fotos und
Dokumente aus dem 1. und 2. Weltkrieg, deren Folgen und die
deutsch-deutschen Vergangenheit verdeutlicht.
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Im weiteren
Obergeschoß befindet sich ein großer Raum mit kleineren Abteilungen. Der
Rundgang im Obergeschoß beginnt mit der Darstellung der ehemaligen
Gießerei "Fischer & Co", alten Überbleibseln aus der
Eisenbahnvergangenheit, verschiedenen Werkstätten und Handwerksbetrieben
wie z.B. Feilenhauerei, Nagelschmiede, Schlosserei, Holzbe- und
Verarbeitung, Schusterwerkstatt, Schlachterei, Schneiderstube u.v.m.. Es
sind auch Werkzeuge aus der Forstwitschaft, einschließlich Fallen und
Wilddiebswerkzeug zu bestaunen. Natürlich fehlen die
Gebrauchsgegenstände aus Haus, Feld und Garten, Haustierhaltung,
Hausschlachtung und Waschküche nicht.
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Letztendlich gelangt
man in den Bereich Spiel, Gesang, Rundfunk, Foto und
Schreibmaschinentechnik.
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Gegenüberliegend
findet sich noch eine umfangreiche Mineraliensammlung mit vielen
bergbaulichen Exponaten wie z.B. Uniformen, Werkzeugen und Geleuchten,
und alten Funden aus der Zeit der Staufenburg.
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Dann gelangt man in
das sogenannte "Postzimmer". Hier kann man den Verlauf der Fahrstrecke
der "Postkutschen, derer von Thurn & Taxis" nachvollziehen und viele
andere Exponate aus der alten Post- oder Kirchenzeiten bestaunen.
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Aber damit nicht
genug. Im Außenbereich befinden sich unter dem Glockenturm ein kleiner
Schaustollen, ein Ausstellungsraum für eine von Schülern gebaute
Lokomotive (Nachbau der Adler) und in einem Holzhaus im Kurpark noch ein
in Zorge gebauter "Normag-Trecker" (Leihgabe der Firma Schmidt, Kranz &
Co. GmbH).
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Als zusätzlichen Leckerbissen
unserer Ausstellung können Sie hier noch ein Modell des Obelisken zum
"Vaterländischen Denkmal auf dem Löwenwall" in Braunschweig und eine
Original-Kopie des Löwenkopfes bewundern.
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Wenn Ihnen diese
Kurzreise schon gefallen hat, lohnt sich ein Besuch vor Ort, denn es
gibt viel mehr zu sehen, als dieser Auszug bieten kann. Deshalb würden
wir uns auf Ihren Besuch sehr freuen und grüßen zunächst mit einem
herzlichen "harzlichen Gück auf" ........."Förderkeis Heimatmuseum Zorge
e.V."----empfehlen Sie uns einfach weiter.....!
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