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Chronik von Ilfeld |
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Um 1100 |
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Graf Adalgar (Elger der I.) lässt auf dem Burgberg die Ilburg erbauen. |
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1154 |
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Erstmalige Erwähnung des Namens „Ilfeld“ in einer Urkunde Herzogs Heinrich des Löwen von Braunschweig. |
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1189 |
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Graf Elger der II.und Lutrude stifteten das Kloster Ilfeld. |
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1190 |
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Schenkungsurkunde für das Kloster Ilfeld (Königl. Edikt vom 16.11.1190 Heinrich VI. |
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1190 |
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Klosterkirche St. Marien wird fundiert ( 1233 im byzantischen- spätromantischen Stil fertiggestellt). |
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Vor 1200 |
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Bau der Fleckenkirche St. Georg. |
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1240 |
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Erstmalige Erwähnung des Ortsteiles Wiegersdorf. |
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1246 |
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Das Kloster Ilfeld wird in eine Abtei umgewandelt. |
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1258 |
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Einweihung der Fleckenkirche „Zum heiligen Georg“. |
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1322 |
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Die Grafen von Hohnstein verkaufen Wiegersdorf an das Kloster Ilfeld, das damit zum Klosterdorf wird. |
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17.09.1385 |
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Gründung des Ortes Ilfeld als Flecken Ilfeld. |
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1417 |
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Graf Bodo von Stolberg erwirbt die Grafschaft Hohnstein samt Burg und Amt Hohnstein. |
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25.04.1423 |
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Ilfeld erhält seine erste Gemeindeverfassung. |
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14.02.1442 |
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Gründung der Armbrust-Schützenbruderschaft St. Sebastian. |
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1500 |
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Ilfeld wird Industrieort. |
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1512 |
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Ilfelder Seigerhütte entstanden. |
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1520 |
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Errichtung einer Kupferhütte. Verarbeitet wurde Kupferschiefer von der „Langen Wand“. Später wurde dort Eisen verhüttet. |
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1524 |
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Burg Ilfeld wird zerstört. Besetzung des Klosters Ilfeld durch Bauern des Amtes Hohnstein, insbesondere aus Niedersachswerfen, Ilfeld und Appenrode. Die Mönche flüchteten nach Nordhausen. |
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1529 |
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Ein Hochwasser richtet erhebliche Schäden am Kloster und im Flecken Ilfeld an. |
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1544 |
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Übernahme des unzerstörten Klosters durch Abt Thomas Stange. Zu dieser Zeit befanden sich zwei Mönche im Kloster. |
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1546 |
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Abt Thomas Stange wird evangelisch. Das Kloster wird evangelische Klosterschule. |
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1550 |
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Michael Neander kommt als Lehrer und Verwalter nach Ilfeld, gestorben hier als Rektor und Administrator am 26.04.1595. |
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1551 |
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Gründung der evangelischen Pfarrei zu Ilfeld. Der Kirchenkreis gehörte bis 1982 zu Hannover. |
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01.04.1559 |
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Gründung der 1. Lese- und Schreibschule des Ortes Ilfeld auf Anregung Neanders. |
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1560 |
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Sophienhof wird erstmalig erwähnt. |
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1580 |
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Michael Neander erlässt fortschrittliche Schulgesetze. Das Klostereigentum geht in eine Stiftung unter Verwaltung Neanders über. |
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1594 |
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Erstmalige Schreibweise des Ortsnamens : Wiegersdorf. |
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Ab 1600 |
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1. Kantor in Ilfeld nachweisbar : Jakob Wolff. |
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1618 – 48 |
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Verfielen im Dreißigjährigen Krieg die Ilfelder Bergwerke. |
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1627 |
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Burgruine Hohnstein zerstört. |
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1629 – 31 |
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Abt Berthold Nihisius und Prämonstratensermönche in Ilfeld. |
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1632 |
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Grafschaft Hohnstein und Grafschaft Hohenstein werden getrennt. |
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1645 |
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Neue Grenzsteine werden gesetzt. |
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1652 |
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1. Hochofen am Hüttengraben durch Graf Johann Martin zu Stolberg erbaut, und 1766 wieder außer Betrieb gesetzt. |
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1654 |
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Grundsteinlegung für die Eisenhütte St. Johannes. |
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1657 |
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Gründung der Schulstelle Wiegersdorf. |
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1680 |
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Neubau der Wiegersdorfer Kirche (St. Jakob). Bau der Papiermühle, bis dahin Getreidemühle des Prämonstratenser Klosters. |
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1681 |
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Pest wütet im Südharz. |
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1682 |
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Ein Erdbeben wird registriert. |
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1697 |
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Ein Mädchenschulmeister wird in Ilfeld eingesetzt. |
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1698 |
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Gründung des Hufhauses als Pferdegestüt, nach dem Brand 1704 folgte 1705 der Wiederaufbau. Ab 1820 Revierförsterei. |
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1712 |
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Bau des Amtshauses (Landratsamt) im Klosterbereich. Bau des „Alten Rathauses“ und des Gasthofes „Zur Krone“. |
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1713 |
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Die Klosterkirche (Basilika) erhält einen neuen Altar und eine neue Kanzel. |
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1720 |
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Ein Amtshaus wird errichtet, Sitz der Kreisbehörde ab 1866. |
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1722 |
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Rinderseuche im Kloster Ilfeld. |
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1729 |
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Erbauung des Seigerturmes; Zugang zum Klosterbezirk. |
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1735 |
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Über der Vierung der Klosterkirche wird ein neuer Glockenturm errichtet. |
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1736 |
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Klostermauer am Mühlberg errichtet. |
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1737 |
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Das Christianenhaus wird als Revierförsterei erstmals erwähnt. |
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1742 |
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Sophienhof erhält einen hölzernen Glockenturm mit Glocke. |
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1745 |
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Renovierung der St. Georgskirche. |
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1750 |
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1. Steinkohlenbergwerk (Rabensteiner Stollen)wird angelegt. |
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1766 |
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Es wurde ein neuer Kirchturm auf der St. Georg Kirche errichtet. |
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1777 |
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Johann-Wolfgang von Goethe übernachtete vom 30.11.bis 01.12. im Gasthof „Zur Krone“ von Nordhausen kommend, auf seiner Harzreise. |
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1778 |
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Ein Friedhof wird am Obertor errichtet. |
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1788 |
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1. Apotheke in Ilfeld (vermutlich im Klosterbereich). |
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1806 |
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Plünderungen, besonders in Wiegersdorf durch Truppen Napoleons. |
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1807-1813 |
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Auch die Gräber in der Ilfelder St. Georgskirche wurden geschändet. Ilfeld gehört unter Napoleon zum Königreich Westfalen, Departement Harz, Unterpräfektur Heiligenstadt, Distrikt Nordhausen, Kanton Neustadt. |
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1810 |
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Ilfeld umfasst 576 Einwohner. |
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1817 |
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Ilfeld hat 63 Häuser mit 650 Einwohnern, mit Königerode und Birkenmoor zusammen 700 Einwohner. |
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1820 |
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Errichtung bzw. Ausbau des Braunsteinhauses als Zechenhaus (Försterei und Ausspann, später Ausflugsgaststätte). |
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1821/ 22 |
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Bau der Wegegeldeinnahme „Netzkater“.(Staatsgrenze: Preußen – Hannover) 1897-99 wurde diese Einnahme in den Hotelbau „Netzkater“ einbezogen. |
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1823 |
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Verwaltung des Stifts Ilfeld von der Klosterkammer Hannover (bis 1946), gegründet 1818. |
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1826 |
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Bau der Mahl- und Sägemühle „Tiefenbachmühle“, 1905 abgebrannt. |
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1826 |
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Bau der Schrotmühle „Eisfelder Talmühle“, später als Sägemühle betrieben. |
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1828 |
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Beginn des Gaststättenbetriebes „Eisfelder Talmühle“, 1913 durch Brandstiftung vernichtet. |
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1830/40 |
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Abriss des Untertores in der Nähe des Steinberges. |
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1836 |
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Verlegung der Strasse von Nordhausen über das Gebäude der Johanneshütte (Niedergang im 7jährigen Krieg) und durch den Klosterbezirk. |
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1836 |
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Höchste Ausbeute des Manganerzes : Tagesresultat 18 Zentner. |
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Um 1838 |
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entsteht der Stahlstich „Heuernte auf der Schafwiese“ von Adrian Ludwig Richter. |
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1847 |
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Ilfeld wird Postort. Bürgermeister Ohnesorg wird gleichzeitig 1. Postbeamter. |
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1848 |
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Bau der späteren F81 (heute B4) von Hasselfelde nach Ilfeld. |
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1848 |
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Ein Aufstand der Waldarbeiter von Wiegersdorf und Osterode wird von der Bürgerwehr aus Neustadt niedergeschlagen. |
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1850/51 |
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Südtor und Obertor (als Straßenname erhalten)werden abgerissen. (Erbaut Ende des 14.Jh.) ab 1859 wurden die Klostergebäude und die alte Klostermauer größtenteils abgerissen, ebenfalls die Klosterkirche. Nach Vertrag vom 09.06.1859 zwischen der Klosterkammer und dem Kirchenvorstand Ilfeld wurde festgelegt, innerhalb von 10 Jahren, eine gemeinsame Kirche zu bauen. |
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Um 1860 |
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Fuhrbetrieb Oskar Keil in der Schröderstrasse gegründet. |
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1865 |
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Abriss des Seigerturmes und des Lehrerwohnhauses „An der Tränke“. |
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1865–1866 |
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Planung und Grundsteinlegung der gemeinsamen St. Georg-Marien-Kirche. |
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1865–1869 |
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Bauzeit der Kirche. |
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1866 |
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Entstehung des Kreises Ilfeld aus dem Amt Hohnstein und dem Amt Elbingerode. Ilfeld wird Kreisstadt. Das Königreich Hannover kommt zu Preußen. Von da ab gehört Ilfeld zur preußischen Provinz Hannover, Regierungsbezirk Hildesheim. |
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1867 |
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Einwohnerzahl Ilfeld Flecken: 1066 |
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18.10.1868 |
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Die St. Georg-Marien-Kirche wird feierlich eingeweiht. Letzter Bauabschluss 1869. Sie wurde nach dem Vorbild einer mittelalterlichen spätgotischen Dreischiffigen Hallenkirche erbaut. Baumeister: Conrad Wilhelm Hase. |
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1869 |
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Abriss der Fleckenkirche St. Georgen. |
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1869 |
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Einführung einer Straßenbeleuchtung durch Petroleumlampen. |
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1870 |
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Das neue Kreishaus wird gebaut. |
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Um 1870 |
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Bau des Apothekengebäudes auf der Steinwiese durch Ausbau eines Stiftsgebäudes. |
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1870 |
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Abriss der Kupfer-Eisen-Hütte (Papierfabrikgelände). |
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1870 |
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Abriss des Hüttengebäudes zwischen Ober- und Unterilfeld. |
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1872 |
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Abtragung der Ruine des Hochofens. Die Steine wurden zum Bau des Hotels „Zur Tanne“ verwendet, das im gleichen Jahr erbaut wurde. |
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1873 |
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Gründung des Kriegervereins. |
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1884 |
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Einweihung der umgebauten Klosterschule, der alte „noch stehende“ Nordostflügel wurde 1829 errichtet. |
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1885 |
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Eingemeindung des Hüttengeländes in den „Flecken Ilfeld“. |
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1886 |
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Gründung des Harzklubzweigvereins Ilfeld (Hauptverein 08.08.1886 in Seesen gegründet). |
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01.06.1890 |
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Gründung des Dachdeckerbetriebes Friedrich Bornemann. |
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1890 |
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Bau des neuen Pfarramtes, 1892 wurde das alte Gebäude abgebrochen. |
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1891 |
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Ein neues Lehrerwohnhaus wird gebaut. |
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1892 |
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Gründung der Tischlerei Friedrich Bornemann.( Arbeit für die Klosterschule) |
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1892 |
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Schuhmachermeister Karl Grimm eröffnet in der Johannesstraße eine Schuhmacherei mit Verkauf. |
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1894 |
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Gründung der Schlosserei Wilhelm Nebelung. |
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1894 |
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Bau des Poppenturmes auf Initiative des Harzklubvereins Nordhausen. |
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1894 |
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Bau des Postamtes auf der Steinwiese, heute Ilgerstraße. Gegen Ende des 19. Jh. – Beginn der Gipsfabrikation mit dem Bau des 1.Tunnelofens in der heutigen Lindenallee. |
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1895 |
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Die Hebamme Pauline Wille lässt sich in Ilfeld nieder .Sie praktiziert bis 1940. |
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1896 |
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Gründung des Männerchores „Harmonie“. |
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1897 |
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Gründung eines Kriegervereines. Ilfeld hat 1225Einwohner. Erbauung des Postamtes. |
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1897-1899 |
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Bau des Hotels „Netzkater“, das am 21.01.1919 durch Brand vernichtet wurde. |
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12.07.1897 |
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Eröffnung der Harzquerbahnstrecke Nordhausen – Ilfeld. Bau des Bahnhofsgebäudes. Bau des Kreishauses. |
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06.01.1898 |
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Einweihung der 4klassigen Volksschule in der heutigen Ilgerstrasse, früher als Steinwiese bekannt. |
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07.02.1898 |
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Voller Güter- und Personenverkehr auf der Teilstrecke Ilfeld – Nordhausen. |
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01.05.1898 |
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Ausdehnung des Streckennetzes bis Netzkater. |
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15.09.1898 |
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Einweihung der Strecke Netzkater – Benneckenstein. |
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1899 |
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Gründung der Firma Alabaster – Gipsfabrik W.S. Vogel. Beginn der Herstellung von medizinischen Gipsen. |
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Um 1900 |
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Ilfeld hat 2000 Einwohner. 1.Wasserleitung aus dem Brandesbachtal (Bau von 1898 – 1900). |
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01.04.1900 |
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Gründung der Bau- und Möbeltischlerei Adolf Böttcher, die nach seinem Tode die Söhne Werner und Rudolf Böttcher übernahmen. |
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10.05.1900 |
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Gründung der Freiwilligen Feuerwehr Ilfeld . |
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1902 |
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Man besaß eine Handdruckspritze. |
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1902 |
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Gründete der Ingenieur Ferdinand Gerecke in der Lindenallee eine kleine mechanische Werkstatt für Nähmaschinen, Fahrräder und Petroleumlampen. |
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Sept. 1902 |
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Eröffnung einer Sattlerwerkstatt auf dem Lindenplatz, seit 1908 in der Lindenallee durch Robert Kappler. Ab 01.01.1948 geführt durch Erich Kappler, und ab 01.01.1974 durch Manfred Kappler. |
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1904 |
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Der Stiftsgutbezirk wird eingemeindet. |
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30.10.1905 |
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Erstmalige Benennung der Ilfelder Strassen. |
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1904-1906 |
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Das Ortswappen wird angenommen. Ein Magistrat tritt anstelle des Gemeindevorstandes. |
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1906 |
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Malergeschäft August Herbst wird gegründet. |
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1908 |
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Die Freiwillige Feuerwehr hat bereits 60 Mitglieder. Die Gärtnerei August Schmidt wird gegründet. |
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1909 |
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Gründung der Druckerei und des Verlages „Ilfelder Kreisanzeiger“ durch A.H. Pezely. |
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1910 |
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Volkszählung des Kreises Ilfeld : 16656 Personen. Ilfeld war der kleinste Kreis des Regierungsbezirkes Hildesheim. Streit zwischen Ilfeld und Wiegersdorf um das Gebiet „Vor dem Eichenberg“. |
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1911 |
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Große Dürre: Fast der ganze Baumbestand des Herzberges vertrocknete. |
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1912 |
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Aufstellung einer Langsiebpapiermaschine in der 1680 (um) gebauten Papiermühle. Wetterfahne auf dem Herzberg errichtet.Bau und Gründung der Sterndrogerie durch Herrn Schemm, der sie später verpachtet. Pächter: Horst Hänsel (Gefallen), Horst Brückner bis 1955, Fredeber Müller ab 1955. |
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1913 |
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Der Fleischermeister Otto Sänger übernimmt eine Fleischerei in der Ilgerstrasse, später Drechslerei Schlösser. |
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1914 |
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Ilfeld hat 1800 Einwohner und Wiegersdorf 750 Einwohner. |
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1917 |
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Ilfeld wird an die Stromversorgung angeschlossen. |
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1918/1919 |
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Gründung des Fuhrbetriebes August Hiller, der um 1950 von seinem Sohn Walter Hiller übernommen wird. Die Existenz des Betriebes hörte 1962 mit dem Tode von Walter Hiller auf. |
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1919 |
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Errichtung der Trafostationen Ilfeld I und II zur Energieversorgung der Orte Ilfeld und Wiegersdorf. |
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1919 |
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Gründung der Klempnerei Paul und Albert Schäfer in der Schröderstrasse, später in der Lindenallee. Dieser Betrieb wird 1961 von Eberhard Schäfer(Sohn von Albert Schäfer) übernommen. |
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1919 |
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1.FC „Concordia Wiegersdorf“ gegründet. |
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1919 |
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Es wird das Grundstück Ecke Johannesstrasse / Ilgerstrasse von Friedrich Lampe gekauft und mit einem Wohnhaus bebaut, dass er 1932 an Erwin Steinbrecher verkaufte. Außerdem errichtete er dort eine Stein- und Holzbildhauerei ein. Herr Lampe schuf das Ilfelder Kriegerdenkmal für die Toten des 1.Weltkrieges. Der Teil des Grundstückes, auf dem die Stein- und Holzbildhauereiarbeiten durchgeführt wurden, verkaufte er an die Tischlerei Adolf Böttcher. |
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1920 |
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Übernahme der Fleischerei Ernst Bösecke (Lindenallee) durch Fleischermeister Otto Sänger, die er bis 1948 (Enteignung) führte. |
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Ca. 1920 |
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Ende der 20er Jahre waren die Forsten um Ilfeld neben den 2 Stiftrevieren von der Dominanz des Großprivatwaldes des Hauses Stolberg – Wernigerode geprägt. Ende der 20er Jahre übernahm der preußische Staat die Waldflächen aus der Konkursmasse des Fürstenhauses von Stolberg – Wernigerode. Das Ilfelder Forstamt wurde geschaffen. Das Revier Hufhaus erwarb der Fürst Stolberg – Roßla. |
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1920 |
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Ausbau der Energie- Ortsnetze der Orte Ilfeld und Wiegersdorf erfolgt. Kauf eines Teils der Schreiberwiese als Bauland durch die Gemeinde. Pachtvertrag zwischen der Gemeinde Wiegersdorf und Bernhard Kaselitz wegen Gipsabbau im Ochsenloch. |
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1921 |
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Übernahme der Ilfelder Gipsfabrik durch Herrn Rudolf Vogel. Sie ist bereits als Exportfirma anerkannt. |
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01.02.1922 |
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Schneidermeister Albert Traumann lässt sich in der Lindenallee (später Ilgerstrasse) als selbständiger Handwerksmeister nieder. |
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31.03.1922 |
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Letzte Manganerzförderung am Braunsteinhaus. |
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1923 |
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Bau des Altersheimes „Abendfrieden“. |
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1924 |
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Erwähnung einer Fassfabrik. Bau eines Beamtenwohnhauses in der Bahnhofstrasse, ab 1949 Gemeindeamt. |
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1924-1926 |
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Bau des Sparkassengebäudes. |
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28.12.1924 |
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Brand bei Zöllner, Burgstrasse. |
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1925 |
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Schützenverein Ilfeld gegründet. |
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Um 1925 |
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Es Gab eine Konsumverkaufsstelle in Wiegersdorf, vor dem Eichberg 5a. |
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1927 |
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Übernahme der Apotheke durch Herrn Herbert Beikirch. |
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1927 |
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Das 1698 als Pferdegestüt gegründete Hufhaus geht in den Besitz des Fürsten Stolberg- Roßla über. Mittel- und Burgstrasse sowie Teile der Ilgerstrasse werden kanalisiert. Erbauung des Waldbades nach Abbruch eines Sägewerkes. Schützenverein Wiegersdorf gegründet. |
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1928 |
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Gasversorgung im Ort. Abschluss der Kanalisationsarbeiten am Eichberg zwischen „Wisselbeerrasen“ und „Hinter dem Dorfe“.Verkehrsverein Ilfeld – Wiegersdorf gegründet. |
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19.06.1928 |
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Gründung der SV Germania Ilfeld. |
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1930 |
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Übernahm der Maschinenbaumeister Heinz Gerecke die 1902 gegründete Werkstatt seines Vaters und begann mit dem Handel von Fahrrädern und Motorrädern. |
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16.10.1930 |
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Es brannte der Saal der Gaststätte „Zur Tanne“. |
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23.01.1931 |
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Verkehrsverein Ilfeld gegründet. |
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1932 |
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Friseurmeister Erwin Steinbrecher erwirbt das Wohnhaus des Bildhauermeisters Friedrich Lampe. Herr Steinbrecher eröffnete auf diesem Grundstück sein Friseurgeschäft. |
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01.10.1932 |
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Auflösung des Kreises Ilfeld nach der Papenschen Notverordnung. Die Auflösungsbestrebungen vor dem 1. Weltkrieg waren durch Volksbefragung verhindert worden. Der südliche Teil des Amtes Hohnstein kommt zum Regierungsbezirk Erfurt. Gericht und Kreiskrankenkasse bleiben in Ilfeld. |
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1933 |
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Im Frühjahr übernimmt der Fleischermeister Otto Biller die Fleischerei Dietrich in der Lindenallee, die von der Familie von 1960 bis 31.12.1984 als HO- Verkaufsstelle geführt werden musste, und ab 01.01.1985 dem Konsum unterstellt war. Ab 27.12.1990 wird sie wieder von Fleischermeister Siegfried Kunde (Schwiegersohn) privat geführt. |
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1934-1935 |
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Bau von 10 Doppelhäusern für kinderreiche Familien. Die Randsiedlung entsteht. |
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1934 |
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Die Klosterschule wird „Napola“ (= „Nationalsozialistische Politische Bildungsanstalt“). |
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ca. 1935 |
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Dr. Carl Degenhardt lässt sich als praktischer Arzt in Ilfeld nieder. Er verstirbt Am 09.04.1954 im Alter von 79 Jahren. Bis zuletzt war er als Arzt tätig. |
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1935 |
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Das Wiegersdorfer Feuerwehrhaus und der Turm werden auf dem Rasenplatz neben der 2klassigen Schule gebaut. Die „Neue Deutsche Gemeindeordnung“ bewirkte auch in Ilfeld, dass Bürgerschaft und „Fleckenkollegium“ keinen Einfluss mehr auf die Wahl des Bürgermeisters und der Gemeindevertretung hatten. Sie wurden von der NSDAP nach Zustimmung des Kreisleiters ernannt. |
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14.10.1936 |
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Kaufvertrag über die Papierfabrik (1934 in Konkurs) durch Otto Günther aus Greiz, der sie von seinem Sohn Dr. Felix Günther verwalten ließ. (Enteignung 1948) |
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1938 |
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Der Kaufmann Bertold Grünewald aus Benserode wird Bürgermeister. Sein Vorgänger war van Osten, um 1936 Bürgermeister Petri. |
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1938 |
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Der Fleischermeister Hans Hildebrandt zieht nach Ilfeld. Die eigene Fleischerei mit Ladengeschäft führte er bis 1967. |
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1938 |
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Der „Ilgerborn“ wird neu hergerichtet. |
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1938 |
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Die Feldscheune brennt ab. |
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1939 |
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Weitere Gemeindehäuser entstehen in der heutigen Niedernhausener Strasse, auf der Schreiberwiese und am Burgberg. Ein Teil dieser Häuser waren auch Privatbauten (teils mit günstigen Krediten). |
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1939 |
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Bau der Forsthäuser am Netzkater. |
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1939 |
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In Wiegersdorf wird eine neue Leichenhalle eröffnet. |
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1939-1945 |
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2. Weltkrieg. Er forderte das Leben von 214 Ilfelder Bürgern. Ilfeld bleibt unzerstört, weil Bürgermeister Grünewald den Ort kampflos an die Amerikaner übergibt. Rationalisierung der Lebensmittel, Tabakwaren, Textilien, Schuhe, Seifen und Waschpulver. Diese Zeit zeigt gute und schlechte Seiten der Ilfelder Bürger. Schlossermeister Otto Nebelung versteckt die Motorspritze der Freiwilligen Feuerwehr, um sie der Beschlagnahme zu entziehen. Apotheker Dr. Beikirch kann seine Frau, die Halbjüdin ist, retten, weil niemand verrät, dass er sie im Hause „versteckt“ hält. Dem Gärtnermeister August Schmidt wird der Franzose Camille Bonneau aus der Nähe von Bordeaux als Kriegsgefangener zur Arbeit in seine Gärtnerei zugeteilt, weil sein Sohn Willi Soldat ist und er eine Arbeitskraft braucht. Trotz strengen Verbotes erhält er ordentliche Verpflegung und wird zum Freund der Familie. Die Enkel des Gärtnermeisters wissen noch, dass sein Vater einen Weinberg besaß. Leider ist er auf der Rückkehr in seine Heimat verschollen. Auch Zivilgefangene bekommen heimlich Nahrung, Kleidung, Kinderwagen etc. besorgt oder zugesteckt. |
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1940 |
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Nach Beendigung des Westfeldzuges kamen 20 französische Kriegsgefangene auf das Stiftsgut und 80 in die Schäferei nach Königerode. |
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1941/ 1942 |
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Ein NSV – Kindergarten wird in der Ilgerstrasse (Ecke Kleine Gasse) eingerichtet, weil immer mehr Frauen die Arbeit der eingezogenen Männer übernehmen mussten. Diese Frauen wurden „kriegsdienstverpflichtet“. |
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1943 |
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Die wenigen Gefangenen, die in Ilfeld verstarben, wurden „namenlos“ und an „unbekannter“ Stelle auf dem Ilfelder Friedhof „begraben“. Auch ein Kind war darunter. |
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1943 – 1944 |
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Insassen verschiedener Außenlager von Buchenwald müssen unter grausamen Bedingungen Baracken für das Mittelwerk (Hauptproduktionsstätte im Kohnstein Niedersachswerfen für V- Waffen u.a.)auf der Schafwiese in Ilfeld errichten. Hohe Offiziere (auch Werner von Braun) haben für sich das Gästehaus „Schreiber“ beschlagnahmt. In dieser Zeit werden Frau Liese Vogel geb. Otte (Tochter des Gastwirtes Otte vom Gasthaus „Daheim“) und ihre Tochter verhaftet, und zu einer KZ- Haft verurteilt, weil sie einem Häftling Zivilkleidung besorgten und für einige Stunden aus dem Mittelwerk schleusten. Der Ehemann kommt in die Strafkompanie. Herr und Frau Vogel überleben. Die Tochter muss bei der Befreiung durch die Amerikaner in der Typhusbaracke des KZ bleiben. Sie bleibt trotz jahrelanger Suche durch die Mutter verschwunden. |
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Nov. 1943 |
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Aus der „Napola“ werden Büroräume der Mittelwerke GmbH. Die „Napola“ wird 1943 nach Ballenstedt verlegt. |
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1943 |
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Eine Barackenanlage wird auf der Schafwiese durch Häftlinge des KZ „Mittelbau Dora“ unter Aufsicht der SS errichtet. |
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1944 |
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Die ersten „Umsiedler“ treffen in Ilfeld ein. |
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03./04.1944 |
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Nordhausen wird durch Bomben zerstört. Überlebende suchen als Flüchtlinge auch in Ilfeld Hilfe und Unterkunft. |
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13.04.1945 |
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Amerikanische Truppen erreichen Ilfeld, das kampflos übergeben wird. |
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13./14.04.45 |
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Es kommt zu Kämpfen im Ilfelder Tal. Die deutschen Gefallenen werden in einem Gemeinschaftsgrab auf dem Ilfelder Friedhof beigesetzt. Die Namen stehen auf einem Grabstein. Das Grab ist erhalten und wird gepflegt von Bürgern, die nicht das Grab ihrer gefallenen Angehörigen besuchen können. |
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April 1945 |
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Einrichtung des in Nordhausen völlig zerstörten Kreiskrankenhauses im Gebäude der früheren Klosterschule. Chefarzt (Inneres): Herr Dr. Kurt Weidemann, Chefarzt (Chirurgie): Herr Dr. Christoph Stamm. Als Oberinnen waren tätig: Grete Dorst (Darmstädter Schwestern), Johanna Ludwig, Anneliese Jakobs, Irmgard Kubitzky, Elfriede Kohlhaus. Nach dem Krieg 1945 begann der eigentliche Aufbau der Firma Gerecke. Eine Werkstatt neben dem Wohnhaus entsteht. Zunächst wurde ein Vertrag mit VW (Reparaturen) geschlossen, dann 1970 ein Vertrag mit Dacia. |
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1945 |
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Herr Fritz Fischer (jun.) übernahm das bis dahin von seinem Vater Herrn Fritz Fischer (sen.) geführte Baugeschäft, dass er bis 1969 führte. Das Baugeschäft Fischer wurde stillgelegt. |
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05.06.1945 |
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Sowjetische Einheiten lösen die Amerikaner als Besatzungsmacht ab. (Tausch gegen Westberlin) |
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10.06.1945 |
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Befehl der sowjetischen Besatzungsmacht zur Gründung antifaschistisch demokratischer Parteien, Gewerkschaften und weiterer demokratischer Organisationen. In Ilfeld bilden sich: DKP/ SPD/ LDPD/ DFD/ CDU/ NDPD/Antifa-Jugend = FDJ |
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Ab 1945 |
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(Kriegsende) Der Staatsbesitz und der private Waldbesitz enteignet und als Volkseigentum weiter staatlich bewirtschaftet. Die Übernahme erfolgt durch die neugegründeten Forstwirtschaftsbetriebe. Sommer 1945 - Das Krankenhaus muss nach Neustadt ins Haus „Lebenswende“ übersiedeln, weil die Gebäude als Kaserne der SU- Streitkräfte beschlagnahmt werden. |
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01.08.1945 |
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Aufnahme des Schulbetriebes als Grundschule, später Zentralschule. Auch in der oberen Etage werden Klassenräume eingerichtet, weil die Schülerzahl durch die Umsiedlerkinder enorm angestiegen ist. |
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1945 |
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Der Kindergarten wird unter Leitung der Volkssolidarität weitergeführt. |
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01.09.1945 |
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Schuhmachermeister Friedrich Steinert, Weidenstrasse 7, macht sich selbständig. (01.11.1984 Übernahme der Schusterei durch Sohn Heinz Steinert.) |
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16.11.1945 |
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Umbenennung verschiedener Straßennamen. |
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1946 |
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Übernahme der Alabaster- Gipsfabrik W. S. Vogel durch Herrn Helmut Vogel. Jetzt werden auch Gipse für Orthopädie und Dentalbranche hergestellt. |
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24.04.1946 |
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Vereinigung von KPD und SPD zur SED im Hotel „Zur Krone“ mit nur einer Gegenstimme (Bertold Otte SPD) aufgrund des Vereinigungsparteitages am 07.04.1946. |
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08.05.1946 |
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„Schule der Einheit“ gegründet. Namensgebung durch Zusammenlegung der Schulen von Ilfeld und Wiegersdorf. |
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01.07.1946 |
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Nach Dienstverpflichtung, Militärzeit und Gefangenschaft wird das Schneidergeschäft Albert Traumann bis 01.10.1966 (Rentner) weitergeführt. |
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08.09.1946 |
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Wahlen zu den Gemeindevertretungen, Kreis- und Landtagen. |
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04.10.1946 |
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Hermann Bauersfeld (vormals KPD, jetzt SED) wird 1. Bürgermeister. |
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Nov. 1946 |
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Die Verwaltung des Stiftes ist von Hannover aus nicht mehr möglich, sie wird von der Klosterkammer Weimar übernommen. |
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1946 |
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Demokratische Bodenreform. |
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1946-1949 |
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„Rabensteiner Stollen“ kurzzeitig als Betriebsabteilung des Richterschachtes in Betrieb. |
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26.03.1946 |
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Die vereinigte Kirchen- und Klosterkammer Erfurt, Stiftung öffentlichen Rechtes, wird gegründet. (Am 11.12.1990 erfolgte die Rückgabe des Stiftsbesitzes Ilfeld an die Kirchen- und Klosterkammer Hannover.) |
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12.05.1947 |
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Hermann Bauersfeld tritt als Bürgermeister zurück. (Verstorben 1982)! Ihm folgten: Otto Knaust (Bleicherode) Heinz Andrée Ernst Franke (verstorben) Sieglinde Pischl in Wiegersdorf bis zum Zusammenschluss der Orte: Adamitz (KPD) Köhler (SPD) Blume (verstorben) |
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1947 |
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Der Klempnermeister Albert Schäfer und sein Sohn werden mit der Reparatur der Wasserleitung in Ilfeld beauftragt. Nach starkem Frost waren viele aufgebrochen, insbesondere in der Gartenstrasse und in der Neuen Strasse (später Friedrich- Ebert- Strasse). Beim ehemaligen Mittelwerk ausgebaute Stahlrohre benutzten Schäfer`s um die kaputten Eisenrohre zu ersetzen. |
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1947/1948 |
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Alle Betriebe werden in Volkseigentum übergeführt. - Enteignet werden die Besitzer: der Papierfabrik, Otto Günther und Sohn des Richterschachtes (Staatsbesitz) der Fassfabrik des Hotels „Zur Tanne“, Herr Albrecht Merkel der Schuhfabrik Wenger der Fleischerei Otto Sänger des Bauernhofes Süßenbach / Eckhold - erhalten bleiben: Papierfabrik als VEB Parkettfabrik (Manz und Ehlert --- Rudolph) bleibt Privatbesitz. Später Teil des Staatlichen Forstwirtschaftsbetriebes. Fassfabrik als VEB, später Kreismeliorationsgenossenschaft Alabaster- und Gipsfabrik Vogel |
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Juni 1947 |
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Der Konsum wird eröffnet. Die 1. Verkaufsstelle befindet sich im Hause Weidenstrasse, dass bisher die Krankenkasse nutzte. Die jetzige Sozialversicherung zieht in die 1. Etage. 1. Verkaufsstellenleiter: Herr Werbig (verstorben) 2. Verkaufsstellenleiter: Herr Jäger, jetzt Rentner, Niedersachswerfen 3. Verkaufsstellenleiter: Herr Zauner, Flucht in die BRD Nutzung der Baracke neben der „Tanne“; Konsum: Haushaltswaren, Herr Zellmann Textilwaren, Frau Renate Kunde Café Brumme Café Gerhard Kleemann Der Lebensmittelkonsum wird später, bis zum Bau der Kaufhalle, im Lebensmittelgeschäft Kappler, Ecke Johannesstrasse / Lindenallee untergebracht. |
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1947 |
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Uhrmachermeister Theodor Krüger aus Elbingen in Westpreußen gründet am Georgsplatz, im Elternhaus der Ehefrau, ein kleines Uhrengeschäft. |
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14./15.1.1948 |
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Zerstörung des Viadukts und Unterspülung der Bahndämme durch Hochwasser. (Regen und Schneeschmelze) Die Harzquerbahn fährt zunächst von Nordhausen bis Niedersachswerfen, dann bis Ilfeld Ortseingang, schließlich bis zum Freibad. Erst nach Bau der neuen Eisenbahnbrücke durch die Baufirma Paul Hirschelmann (Ilfeld), kann die Gesamtstrecke wieder genutzt werden. |
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Aug. 1948 |
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Die Gebäude der ehemaligen Klosterschule werden ( bis zum Krankenhausneubau in Nordhausen) bis 1982 als Stadt- bzw. Kreiskrankenhaus genutzt. |
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1948 |
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BSG Traktor Ilfeld gegründet. |
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1948 |
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Die von Häftlingen des Lagers „Dora“ für das Mittelwerk in den Kohnstein getriebenen Stollen werden zugesprengt. |
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20.01.1949 |
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Die Orte Ilfeld und Wiegersdorf schließen sich zu einer Gemeinde zusammen: 01.05.1949? zu Ilfeld – Wiegersdorf. |
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Mai 1949 |
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Das Haus Bahnhofstrasse 1 wird Bürgermeisteramt. |
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1949 |
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Die Volksbücherei Ilfeld wird eingerichtet. (Im Dittmerschen Hause, unter der Leitung von Herrn Fritz Schmidt.) |
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ca. 1950 |
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Gründung des „Staatlichen Forstwirtschaftsbetriebes Nordhausen“ Sitz in Ilfeld. Dieser bewirtschaftete bis 1990 in den Oberförstereien Rothesütte, Ilfeld, Bleicherode und Großbodungen, den Kreis Nordhausen und den nördlichen Teil des Kreises Worbis forstseitig mit 600 Arbeitnehmern. |
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01.04.1950 |
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Namensgebung „Schule der Einheit“. Es sollte der bereits 1946 erfolgten Zusammenschließungen der Schulen von Ilfeld und Wiegersdorf in diesem Namen Rechnung getragen werden. |
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1950 |
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Dr. Paul Blumenthal verstirbt. Damit musste eine jahrzehntelange Arztpraxis geschlossen werden. (Vorher ärztliche Betreuung der Einwohner durch Kreisarzt Dr. Gerlach, dann Dr. Paul Blumenthal sen.) |
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Juni 1950 |
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Umbenennung des Ortes Ilfeld – Wiegersdorf in Ilfeld. |
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1950 |
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Bildung einer Kurkommission, die recht aktiv arbeitet. Mit Einstieg des FDGB – Feriendienstes wird die Kommission vom Bürgermeister André aufgelöst. |
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01.06.1950 |
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Eröffnung eines HO – Geschäftes (Staatliche Handelsorganisation) in der ehemaligen Fleischerei Sänger (Mai 1947 enteignet). Verkaufsstellenleiter: Herr Eberhard Hirschelmann, Frau Helga Scharfe Nach Bau der Konsumkaufhalle 1980 zieht sich die HO aus Ilfeld zurück. Der Laden wird eine Textilverkaufsstelle (bis dahin in der Baracke neben der „Tanne“) des Konsums. |
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26.08.1950 |
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Der Konditormeister Wolfgang Grünewald eröffnet das Café Burgberg in der Villa Kampmann, dass er mit seinem Sohn Hans – Jürgen bis 1966 führte. |
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1951 – 1954 |
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Bau der Südharz – Sportstätte. |
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1952 |
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Anfänge der Errichtung eines Konzertplatzes. |
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1952 |
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Ilfeld wird wieder Luftkurort. |
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1952/1953 |
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Gründung der FDJ - Kulturgruppe und des FDJ – Chores unter Leitung von Herbert Wiedling. FDJ = Freie Deutsche Jugend |
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1953 |
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Vorarbeiten für den Kurpark beginnen. Abschluss der Arbeiten 1958. Das Gelände wurde nach Abriss der Mittelwerksbaracken, welche die Häftlinge von „Mittelbau Dora“ im Kriege errichten mussten, in den ersten Nachkriegsjahren als Gartenland genutzt, um die Lebensmittelrationen etwas zu bereichern. |
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1954-1975 |
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Frau Dr. I. Conrad war in Ilfeld in einer eigener Praxis als Ärztin tätig. |
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1954/1955 |
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Einrichtung des 1.Hortes im ehemaligen Landratsgebäude, das vorher als Kindergarten und als Berufsschulgebäude genutzt worden war. |
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1954 – 1956 |
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Fuhrgeschäft Kurt Appenrodt, Gartenstrasse. |
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1955 |
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Fertigstellung des Konzertplatzes. |
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1955 |
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Verstaatlichung der Apotheke in Ilfeld. |
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01.09.1955 |
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Drogist Fredeber Müller pachtet die Drogerie von den Erben des Gründers, ab 1960 mit Kommissionsvertrag auf Forderung des Staates geführt. |
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1956 |
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Beginn der Renovierung der Lindenallee, zunächst mit der rechten Seite (von Nordhausen aus), später wurde die linke Seite rekonstruiert. (neue Bürgersteige, Heckenbepflanzung, neuer Rasen, Einfahrten, Bogenlampen) |
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1957 |
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Der Bauer Otto Schätz betreibt seit diesem Jahr mit seinen Söhnen Alfred und Walter einen Bauernhof in der Bauernstrasse im Ortsteil Wiegersdorf. Dieser Bauernhof wurde 1961 zwangskollektiviert. Die Söhne Alfred und Walter Schätz betrieben bis zum Tode von Walter Schätz dann ein Fuhrgeschäft. |
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01.05.1957 |
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Die Gaststätte „Zur Linde“ wird 1. FDGB – Ferienheim. Die Gäste müssen in den ersten Jahren Besteck und Bettwäsche mitbringen. Es bleibt Sitz des FDGB – Feriendienstes bis 1989. |
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12.09.1957 |
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Gründung der Wohnungsbaugenossenschaft „Albert Kuntz“ Niedersachswerfen – Ilfeld im Gasthaus „Büttner“ in Niedersachswerfen. Anwesend waren 14 Mitglieder, Vorsitzender war Heinz Huhle. |
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20.09.1957 |
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Die AWG wird registriert beim Rat des Kreises Nordhausen unter Nr.1 / 57. AWG = Arbeiterwohnungsbaugenossenschaft Trägerbetriebe: VEB Kältetechnik Niedersachswerfen VEB Papierfabrik Ilfeld VEB Kesselwagenwerk Niedersachswerfen |
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1957 |
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Die staatliche Beteiligung an der Alabaster – Gipsfabrik (seit 1899 im Besitz der Fam. Vogel) wird erzwungen. |
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1957-1961 |
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Kohlehandel Appenrodt, früher Fam. Gründer, deshalb auch auf dem Grundstück Gründer, Lindenallee. |
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1958 |
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Der Kindergarten zieht in das bisher von Sozialversicherung und Konsum genutzte Haus in der Weidenstrasse. |
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1958 |
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Aufhebung der Lebensmittelrationalisierung, Abschaffung der Lebensmittelkarten, Kleiderkarten und Raucherkarten. Die Kohlenkarten bleiben. Zu höheren Preisen können HO – Kohlen bezogen werden. |
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02.01.1959 |
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Die Sozialversicherung zieht in das Bürgermeisteramt, Bahnhofstrasse 1, untere Etage. |
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1959 |
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Die ersten 6 WE (Wohnungseinheiten) der AWG werden abgenommen und bezogen, mit deren Bau 1958 in der Rathenaustrasse begonnen wurde. |
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01.09.1959 |
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Die Zentralschule wird mit einer 9. Klasse, und ab 1960 mit einer 10. Klasse zur Mittelschule erweitert. Später „Polytechnische Oberschule“ = POS. |
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1960 |
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Eine neue Motorspritze LO 16 wird für die „Freiwillige Feuerwehr“ angeschafft. |
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01.05.1960 |
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Die Gaststätte „Zur Krone“ wird FDGB – Ferienheim. |
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01.06.1960 |
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Die Fleischerei Biller wird der HO unterstellt. |
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26.11.1960 |
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Der Konsum zieht in das Haus Kaufmann Kappler Ecke Johannesstrasse – Lindenallee. |
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1960 |
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Das Uhrengeschäft Krüger zieht in das eigene Haus Ilgerstrasse 2 (als Konsum – Kommissionshandel seit 1968). Seit 1990 wieder Privatgeschäft. |
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1960 |
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Zusammenschluss der LPG Ilgerborn und der LPG Hegertal, 1964 Anschluss an die VEG Tierzucht. |
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1961 |
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Weitere Bauten der AWG werden bezogen. |
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1961 |
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Einrichtung einer Kinderkrippe im Haus Rathenaustrasse (vormals Lehrer Ibe). Sie war bis 1983 dem Krankenhaus zugeordnet. Dann gehörte sie zur Krippenvereinigung Nordhausen. |
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13.08.1961 |
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MAUERBAU Einstellung der Bahn Schierke – Brocken, auf der die erste Probefahrt am 01.10.1898 stattfand. (Neueröffnung am 15.09.1991) |
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Herbst 1961 |
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Nach einer gemeinsamen ČSSR – Reise wird der FDJ-Chor aufgelöst. |
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1961 |
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Bau eines Umsetzers auf dem Mühlberg, auf den vom Kulpenberg aus das Programm des TV Brocken eingestrahlt wurde. |
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1962 |
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Die Gemeindebücherei wird als Zentralbibliothek im ehemaligen Dittmarschen Hause, Ilgerstrasse, eröffnet. Leitung: Herr Fritz Schmidt |
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31.12.1962 |
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Die AWG verfügt in Ilfeld über 78 Wohnungseinheiten. |
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1966 |
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Die Fassfabrik Ilfeld wird Sitz der Meliorationsgenossenschaft „Helwi“. |
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1966 |
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Frau Ruth Aehle übernimmt und eröffnet auf Ihrem eigenen Grundstück den Heißmangelbetrieb, der vorher von Frau Wille / Freitag in der Ilgerstrasse (gegenüber der Sterndrogerie) geführt wurde. Dieses Gebäude wurde wegen Baufälligkeit abgerissen. Der Platz wurde später von der Bergsicherung als Parkplatz für das Ferienheim „Haus Steinberg“ gestaltet. |
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1970 |
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Das Gebäude Weidenstrasse 1 (bis 02.01.1959 Krankenkasse / Sozialversicherung, ab 1947 bis 1960 Konsum) wird umgebaut und teil – erweitert, und nur noch als Kindergarten genutzt. |
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1970 |
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Das Hufhausgebiet (vermutlich ab 1945 Revierförsterei Hufhaus, später Teil des Staatlichen Forstwirtschaftsbetriebes Nordhausen) wird zum Erholungszentrum umgebaut. |
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1970 |
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Frau Marianne Fischer übernimmt die Zentralbücherei. Bestand: 6000 Bände Die Bücherei wird am 15.01.1991 in das alte Rathaus, Ilgerstrasse, verlegt. |
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1971 |
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Erweiterungsbau der Kinderkrippe in der Rathenaustrasse. |
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1972 |
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Der Betrieb W. S. Vogel (gegründet 1899) wird entschädigungslos enteignet. |
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1972 |
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Eingliederung des Gebietes „Hohnsteiner Forst“ (Birkenmoor, Christianenhaus, Hufhaus) und der Gemeinde Sophienhof in die Gemeinde Ilfeld. |
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01.10.1972 |
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Gründung der Ambulanz in Ilfeld, in einer neu errichteten Baracke am Krankenhaus. |
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01.11.1973 |
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Die Ambulanz wird in die Räume Hohnsteiner Strasse verlegt. Leitung: Frau Dr. Pohl (vorher Zahnarztpraxis Dr. Herbert Hornkohl und Frau, später Dr. Will!) Die zahnärztliche Betreung erfolgte von da ab nur noch im Hause des langjährig in Ilfeld praktizierenden Sanitätsrates E. O. Lucke, durch die Zahnärztin Frau Kretschmar. |
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1974 |
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Die Bergsicherung Erfurt lässt sich am Ortseingang von Ilfeld nieder. Dieser neue Betrieb unterstützt den Ort in den nächsten Jahren bei vielen Vorhaben. In den folgenden Jahren entsteht auf dem Gelände einer ehemaligen Putenfarm ein Bürokomplex und Werkstätten. |
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01.08.1975 |
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Frau Dr. Angelika Korn übernimmt die Ambulanz, später gemeinsam mit Frau Sanitätsrat Gisela Gärtner. |
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1976 |
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Auf dem Gelände des Hufhauses wird ein Ferienheim des „VEB – Nordbrand“ eröffnet. Das Betonwerk Heringen eröffnet später das Erholungsheim „Harzhöhe“. |
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01.09.1976 |
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Die Gaststätte „Ilfelder Tal“ wird FDGB- Heim. |
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1976 |
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Bildung des Gemeindeverbandes „Südharz“, Sitz Niedersachswerfen, bestehend aus den Gemeinden Ilfeld, Neustadt, Appenrode, Harzungen, Woffleben, Hörningen und Mauderode. |
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12.07.1976 |
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Frau Sanitätsrat Gisela Gärtner nimmt ihren Dienst in der Ambulanz auf. |
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1976 |
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Tischlermeister Manfred Böttcher übernimmt das 1900 von seinem Großvater gegründete Geschäft. |
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1977 / 1978 |
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Neubauten in der Weidenstrasse bis Jülich. |
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1977 |
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Uwe Gerecke übernimmt die 1902 gegründete Reparaturfirma. |
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1978 / 1979 |
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Das Kindergartengebäude Weidenstrasse wird durch einen größeren Umbau erweitert. |
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1979 |
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1. Burgbergfest |
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1980 |
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Bau der Konsumkaufhalle! Das Grundstück vom Steiger Worbes wird abgerissen. |
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1980 |
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Übernahme der Verwaltung der staatlichen Apotheke durch Frau Marion Kubatschka. |
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25.05.1980 |
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Walpurgisfeier auf der „Ilburg“ (Burgberg), die von Bürgern im Rahmen der Nationalen Front in vielen freiwilligen Arbeitsstunden aufgeräumt und hergerichtet wurde! |
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14./15.06.80 |
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Um 2:00 Uhr nachts wird Ilfeld von einem schweren Unwetter heimgesucht. |
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1980 |
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Viele Häuser sind beschädigt. Der obere Teil des Burgberges ist kahl. Die Waldschäden sind groß. Ganze Berghänge müssen neu aufgeforstet werden. |
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10.07.1980 |
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Bürger beseitigen Sturmschäden auf dem Burgberg. |
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02.09.1980 |
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Einweihung der Konsumkaufhalle. |
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06.09.1980 |
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Die „Ilburg“, (Plateau des Burgberges) wird von den Sturmschäden geräumt, und ein 2. großes Burgfest wird gefeiert. Ein historischer Zug auf die „Ilburg“ war der Höhepunkt. |
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1980 |
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Ein Teil der Kinderkrippengruppen werden im Altbau des Kindergartens Weidenstrasse untergebracht. |
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Mai 1981 |
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Freiwillige und unbezahlte Arbeitseinsätze, von etwa 20 Bürgern werden im Rahmen der Nationalen Front geleistet, um den Kurpark und den Springbrunnen wieder Instandzusetzen. |
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15./16.06.81 |
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Kurparkfest zum Abschluss der Arbeiten. |
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Sept.1981 |
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Bürger leisteten Hunderte von Arbeitsstunden zur Renovierung des Hotels „Zur Tanne“ (NAW Stunden), das 01.01.1982 unter Leitung des Ehepaares Scharfe wieder eröffnet werden konnte. |
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02.-09.10.81 |
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Bürger schachteten in 900 Stunden Gräben für eine Straßenbeleuchtung Bahnhofsstrasse / Ilgerstrasse aus; die Arbeiten erfolgten ebenfalls im Rahmen der NAW. (NAW = Nationales Aufbauwerk = freiwillige unbezahlte Arbeit) |
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1981 |
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Geschäftsverlegung der Klempnerei Eberhard Schäfer nach Wiegersdorf. Verkauf des Geschäftshauses Lindenallee an Elektromeister Kiesewetter, der schon seine Werkstatt seit einiger Zeit in Garagen im Grundstück Ripke, Lindenallee, in Betrieb hatte. |
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1981/1982 |
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18 Wohneinheiten entstehen in der Schröderstrasse Nr. 32 bis 36. |
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1981 |
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Frau Käthe Krause übernimmt als Nachfolgerin von Herrn Hugo Gerlach die Leitung der Sparkasse. |
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01.05.1982 |
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Einrichtung des Fachkrankenhauses Ilfeld im ehemaligen Klostergebäude, dass von 1945 mit 1 Unterbrechung bis 1982 als Kreiskrankenhaus genutzt wurde. (Seit 01.06.1986 anerkanntes Fachkrankenhaus!) |
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28./29.08.82 |
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41 Bürger gestalteten im Rahmen der Nationalen Front ein gelungenes Kurparkfest, das auf Wunsch vieler Bürger wiederholt wurde. |
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1982 |
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Überführung des Kirchenkreises Ilfeld in den neu gebildeten Kirchenkreis Nordhausen – Ilfeld, der zur Kirchenprovinz Sachsen, mit Sitz der Kirchenleitung in Magdeburg, (jetzt Hauptstadt von Sachsen – Anhalt) gehört. |
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02.09.1983 |
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Grundsteinlegung für die neue Schule. |
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01.01.1984 |
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Ilfeld hat 3049 Einwohner. |
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1983/1984 |
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Einzelhäuser entstehen am Burgberg durch das VEG Nordhausen. Die Häuser wurden nach Fertigstellung an Privateigentümer verkauft. |
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1983-1985 |
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Umbau des Hotels „Zur Tanne“ als Ferienheim für das VEG „Tierzucht“. Der einzige größere Saal des Ortes wurde in Gästezimmer umgebaut. |
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1984 |
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Im April folgte die Gründung der Firma „Auto – Filipp“, Ilfeld, Eichberg 42a. |
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06.06.1984 |
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Einrichtung eines 2. Alten- und Pflegeheimes gegenüber des Fachkrankenhauses. |
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30.08.1984 |
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Einweihung des neuen Schulgebäudes im Steinfeld. Das alte Gebäude in der Ilgerstrasse übernimmt der Staatliche Forstwirtschaftsbetrieb, als Heim zur Unterkunft für Forstfacharbeiterauszubildende vietnamesische Staatsbürger. Räumung der Hortbaracke in der Karl- Liebknecht- Strasse. Räumung der Schulteile Oberilfeld (Landratsamtsgebäude) und Wiegersdorf (Schulgebäude). |
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01.01.1985 |
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Die Fleischerei Biller (jetzt Siegfried Kunde) wird dem Konsum unterstellt. |
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Anfang 1985 |
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Bürger von Oberilfeld engagieren sich für die Einrichtung einer Gemeinschaftsempfangsanlage für Kabelfernsehen und UKW –Rundfunk. Auch das Programm DDR II konnte man nicht empfangen. Diese Tatsache sollte zur Lösung auf staatlicher Basis beitragen. Post und Kreis lehnen ab. Darauf erfolgte 1985 die Gründung der Interessengemeinschaft „Burgberg“. Nach Überwindung vieler Schwierigkeiten erfolgte der 1. Spatenstich am 21.09.1985. Anfang Dezember konnte der 1. Probebetrieb stattfinden. Bis Weihnachten 1985 war das geplante Netz der IG „GA Burgberg“ fertig ausgebaut und ca. 100 Familien in Oberilfeld konnten sich an 6 qualitativ hochwertigen Fernsehprogrammen erfreuen. |
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1985 |
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Die Kirchengemeinde Wiegersdorf wird jetzt vom Pfarramt Ilfeld (bisher Osterode) betreut. |
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1985 |
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Weitere Neubauten entstehen in der Weidenstrasse und auf der Eschenwiese. |
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1985 |
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600- Jahr- Feier „Selbständiger Flecken Ilfeld“. Das Denkmal Neander (geschaffen von Eckhard Maler aus Mihla) wird von der Vereinigten Kirchen- und Klosterkammer Erfurt als Stiftung der Gemeinde übergeben. (28.08.1985) Das Kriegerdenkmal 1914 - 1918 der Klosterschüler wird umgesetzt. |
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19.07.1985 |
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Ratsbeschluss des Rates des Kreises Nordhausen: Das Programm zur Errichtung eines Schaubergwerkes „Lange Wand“, das trotz jahrelanger Bemühungen nicht zum Abschluss gebracht wurde, wird zum Beschluss erhoben. Der Stollen II diente im 2. Weltkrieg als Luftschutzanlage. |
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Febr. 1986 |
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Die Hortbaracke (Karl- Liebknecht- Strasse) wird teilweise abgerissen und mit viel Mühe aus Baumaterialresten und mit Hilfe der Eltern als Kindergarten II wieder aufgebaut. Besonders engagiert waren Herr Pischl und Herr Lamm. |
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Sommer 86 |
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Umbau des Hauses Kropatschek auf dem Steinberg, da es unbewohnt und völlig verwahrlost war. Die Erben verzichteten auf alle Rechtsansprüche. Der neue Eigentümer VEB Bergsicherung Erfurt, baute es zum Ferienheim aus. (Gesamtkonstruktionszeit: 1985 –1987) |
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1986 |
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Eröffnung des Cafés „Am Burgberg“. (Konsum-Baracke / Café Brumme) Betreiber: Ehepaar Gerhard Kleemann und Frau Gabriele |
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Nov. 1986 |
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Eröffnung des Kindergartens II in der Karl- Liebknecht- Strasse. |
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1986 |
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Gründung weiterer Interessengemeinschaften (Kabelfernsehen), die sich an die Kopfstation Burgberg anschlossen. Die Kabelgrabenschachtungen und Verlegung der Leitungen, sowie das Anbringen der Anschlüsse erfolgte in Eigeninitiative und auf eigene Kosten der Bürger. |
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1987 |
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18 Wohneinheiten werden für die Wohnungsbaugenossenschaft und 36 Wohneinheiten für die Gemeinde im Steinfeld geplant. In die bereits begonnene Bautätigkeit fiel die „Wende“ 1989. Deshalb musste die WBG alle Wohnungseinheiten übernehmen. |
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Herbst 1988 |
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5 Chorfenster in der Kirche in Ilfeld werden ausgebaut, um den weiteren Verfall zu verhindern. |
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01.01.1989 |
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Der Heizungsbaumeister Karl-Heinz Grübel eröffnet als alleiniger und selbständiger Fachmann für Heizungsanlagen eine Firma in der Gartenstrasse. |
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03.08.1989 |
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Die Botschaft der BRD in Ost- Berlin wird wegen Überfüllung geschlossen. Auch Ilfelder Familien verlassen den Ort um sich in die BRD abzusetzen. |
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1989 |
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800 Jahre Stift Ilfeld. |
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Herbst 1989 |
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Beginn der friedlichen Revolution. Viele Ilfelder beteiligen sich an den Demonstrationen in Nordhausen. |
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09.10.1989 |
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In Leipzig demonstrieren 7000 Menschen. Auch Ilfelder Jugendliche beteiligen sich an Lichterketten in Nordhausen. |
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04.11.1989 |
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In Ost- Berlin demonstrieren etwa 500.000 Menschen, 26 Redner fordern politische Reformen. An gleichen Veranstaltungen in Nordhausen beteiligen sich viele Ilfelder Bürger. Diese Veranstaltungen fanden zumeist auf dem August- Bebel- Platz statt. |
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10.-12.11.89 |
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Öffnung der Grenze Ellrich –Walkenried. Der 1. Zug verlässt am Sonntag gegen 11.00 Uhr den Bahnhof Nordhausen in Richtung Walkenried. An folgenden Wochenenden war auch für die Fußgänger die Grenze Rothesütte / Hohegeiß geöffnet. Die aufgerissene Strasse musste erst renoviert werden. Der Grenzgraben in Richtung Jägerfleck musste zugeschüttet werden. Danach war die Strasse auch für Autos passierbar. |
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11.11.1989 |
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Neugründung des SPD – Ortsverbandes. Vorsitzender: Walter Matzek 21 Mitglieder, davon 5 Frauen. |
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07.12.1989 |
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Erstes Treffen des zentralen Runden Tisches! Man einigt sich auf den 06.05.1990 als Termin für Neuwahlen zur Volkskammer. Vom Winter 1989 bis Frühjahr 1990 arbeitete der Runde Tisch auch in Ilfeld, in Zusammenarbeit mit der Bürgermeisterin Sieglinde Pischl. Es arbeiteten mit: Pastor Gerhard Knuth (parteilos), Dr. Schmidt (CDU), Frau Gröbel. |
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22.12.1989 |
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Öffnung des Brandenburger Tores in Berlin. |
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18.03.1990 |
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Erste freie und geheime Wahl zur letzten Volkskammer der DDR. Die „Allianz für Deutschland“ geht mit einem Stimmenanteil von 48,2% als Sieger hervor. |
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01.04.1990 |
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Wiedereröffnung der Waldgaststätte Braunsteinhaus durch Fam. Weinrich. Die Tischlerei Böttcher feiert 90 jähriges Bestehen. |
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01.05.1990 |
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Eröffnung der Bahnhofsgaststätte durch das Ehepaar Kriegsheim. |
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06.05.1990 |
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Kommunalwahlen in DDR. Ergebnis in Ilfeld: 49,92% der wahlberechtigten Stimmen entfallen auf die SPD, die damit die Wahl in Ilfeld für sich entscheiden konnte. Bürgermeister wird Herr Walter Heike SPD. |
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01.06.1990 |
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100 Jahre Dachdeckerei Bornemann. |
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16.06.1990 |
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Ilfeld und Niedernhausen werden Partnergemeinden. Eröffnung der Videothek Ilgerstr.20 durch Herrn Siegfried Fischer. |
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Juni 1990 |
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Gründung des Arbeiter- Samariter- Bundes in Ilfeld. Vorsitzende wird Frau Dr. Gisela Gärtner. Der ASB unserer Partnergemeinde Niedernhausen schenkte unserem Ortsverband einen Krankenwagen und einen PKW. |
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01.07.1990 |
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Die Grenzkontrollen zwischen beiden deutschen Staaten entfallen. Der Vertrag über Wirtschafts-, Währungs- und Sozialunion tritt in Kraft, die D-Mark wird in der DDR zur allein gültigen Währung. |
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02.07.1990 |
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Wiedereröffnung des Hotels und Restaurants „Zur Tanne“. |
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22.07.1990 |
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Durch ein Ländereinführungsgesetz werden, mit Wirkung ab 14.10.1990, Mecklenburg- Vorpommern, Brandenburg, Sachsen- Anhalt, Sachsen und Thüringen wieder eingerichtet. Ilfeld wird (trotz Bürgerstimmen für Niedersachsen) zu Thüringen gehören. |
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01.08.1990 |
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Elektromeister Axel Bornemann eröffnet seinen Handwerksbetrieb. |
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01.08.1990 |
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Die Firma Heizung- Klima- Sanitärbereich wird von Herrn Karl-Heinz Grübel eröffnet. |
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23.08.1990 |
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In der Nacht zum 23.08.1990 wird, nach langen Debatten, der Beitritt zur Bundesrepublik zum 03.10.1990 mit 2/3 Mehrheit beschlossen. |
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01.09.1990 |
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Friseurmeister Wolfgang Labudda übernimmt den Friseursalon Johannesstrasse in private Hand. |
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07.-09.09.90 |
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In Ilfeld findet das 1. Heimatfest nach der „Wende“ statt. |
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Sept. 1990 |
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Modernisierung und Eröffnung eines Ladens für Raumausstattung als Ergänzung des Handwerksbetriebes durch Sattlermeister Manfred Kappler. |
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01.10.1990 |
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Geschäftseröffnung durch Herrn Hans- Jürgen Warthmann (Gas- Wasser- Sanitär- Heizungsinstallation). |
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01.10.1990 |
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Herr Andreas Bornemann eröffnet einen Parkettservice (Ilgerstrasse 1). |
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03.10.1990 |
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Festgottesdienst für evangelische und katholische Christen anlässlich der Wiedervereinigung beider deutscher Staaten. Der gesamte Gemeinderat nahm am Gottesdienst teil. Mit einem Feuerwerk und Chorgesang wurde der Tag auf dem Kurpark festlich abgeschlossen. Viele Bürger nahmen an den Veranstaltungen teil. Übernahme des Kindergartens in die Rechtsträgerschaft der Gemeinde. |
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15.10.1990 |
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Eröffnung der Physiotherapie – Praxis durch Gunda Fiebig in der Lindenallee. |
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17.10.1990 |
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Ilfeld erhält Geschenke aus der Partnergemeinde Niedernhausen: 1 Hochdruckreinigungsgerät, 1 Traktor mit Anhänger und anderen Zusatzgeräten, Rettungsringe und ein Wiederbelebungsgerät. |
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23.10.1990 |
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1. Vollversammlung des neugegründeten SV Ilfeld Vorsitzender: Matthias Gerecke. |
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30.10.1990 |
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Es besteht Kontakt zwischen der Kantorei Bad Sachsa (Leitung Herr Kantor Schieferstein) und dem Kirchenchor Ilfeld, sowie der Flötengruppe (Leitung Frau Gerlach) und der Instrumentalgruppe (Leitung Herr Klenke). |
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Okt. 1990 |
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Der Rabensteiner Stollen wird von 5 jungen Leuten aus Clausthal- Zellerfeld gepachtet. Sie haben das Ziel, ein Schaubergwerk einzurichten. |
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16.11.1990 |
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Ilfeld stellt den Antrag zum Beitritt in den HVV (Harzer Verkehrs Verband. (eventueller Eintritt am 01.01.1991) |
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Nov. 1990 |
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Die Wanderfreunde Heinz und Bernd Fiebig, Fritz Gottfried, Albert Henschel und Andreas Volkmann vom Harzklub erneuern den Aussichtspunkt „Bielsteine“, (Früher vermutlich „Burg Bielstein“, bewohnt von Graf Elger, oder Platz für Götterverehrung) durch Geländer und Bänke. |
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02.12.1990 |
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1. Gesamtdeutsche Bundestagswahlen. |
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1990 |
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Ilfeld hat 2949 Einwohner. |
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06.12.1990 |
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Eröffnung der Wäscherei und Heißmangel Petra Meinhardt. (Seit 1966 wurde der Heißmangelbetrieb durch Frau Ruth Aehle geführt.) |
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11.12.1990 |
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Der Stiftsbezirk Ilfeld wird in einer Feierstunde in der Aula der ehemaligen Klosterschule (jetzt Fachkrankenhaus) vom Präses der Vereinigten Kirchen- und Klosterkammer Erfurt T. Weinrich, dem Präsidenten der Klosterkammer Hannover Herrn Professor A. Freiherr von Campenhausen übergeben. |
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12./13.12.90 |
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Die Gemeinde Ilfeld zieht aus den Räumen der Bahnhofstrasse aus, und lässt sich im neuen Gemeindeamt in der Ilgerstrasse 23 (ehemals Schulgebäude) nieder. |
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27.12.1990 |
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Eröffnung der Arztpraxis Dr. Angelika Korn in den Räumen der ehemaligen Ambulanz, Hohnsteiner Strasse. Die Fleischerei Biller wird durch den Schwiegersohn Fleischermeister Siegfried Kunde als Privatgeschäft weitergeführt. Frau Margot Kretschmar, Fachzahnärztin, übernimmt die bisherige Praxis in eigener Niederlassung (Lindenplatz 8). |
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28.12.1990 |
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Eröffnung der Arztpraxis von Frau Sanitätsrat Gisela Gärtner in der Ilgerstrasse 23, in 4 Räumen (vormals 2 Klassenräume), in der unteren Etage des Gemeindeamtes. |
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Dez. 1990 |
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Der FDGB – Feriendienst wird aufgelöst. |
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01.01.1991 |
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Die ehemaligen Angestellten der Volkssolidarität werden zur Betreung der alten und hilfebedürftigen Bürger vom Arbeiter- Samariter- Bund (ASB) übernommen. Leitung: Frau Angela Tröbs Sozialstation: Frau Friedel. Die Kinderkrippe feiert 30jähriges Bestehen. Die Gemeinde übernimmt die Trägerschaft über Kinderheime (-Krippen) und Kindergärten. |
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30.01.1991 |
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Gründung des VdK Ilfeld – Neustadt. Vorsitzender: Walter Kubach. |
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Jan. 1991 |
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Im Rahmen der ABM können Arbeiten an den Wanderwegen durchgeführt werden, die viele Jahre vernachlässigt wurden. 15 Arbeitskräfte fanden so Beschäftigung. |
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04.02.1991 |
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Neue Physiotherapiepraxis mit Sonnenstudio von Claudia und Gerd Michaelis in der Ilgerstrasse 22 eröffnet. |
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01.03.1991 |
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Frau Ina Muth betreibt die Küche im Kindergarten selbständig und versorgt die Kindereinrichtung, die Alten- und Pflegeheime und die Rentner (Essen auf Rädern). |
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16.03.1991 |
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Südharzfestival am Rabensteiner Stollen. |
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21.03.1991 |
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Klee´s Schänke wird auf der Weidentalswiese eröffnet. |
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27.03.1991 |
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Eröffnung des Blumenpavillons Schmidt. |
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März 1991 |
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Eröffnung des Jugendzentrums auf der Weidentalswiese. |
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März 1991 |
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Zusammenlegung der Kinderkrippen in das Haus Weidenstrasse. Der Altbau in der Weidenstrasse wird ab sofort als Kinderkrippe genutzt. |
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März 1991 |
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Aus der Kreismeliorationsgenossenschaft „Helwi“, die ein von der staatlichen Landwirtschaft getragener Betrieb war, wurde die Helwi – Bau GmbH und Co KG. Der Personalbestand wurde von 227 auf 146 Mitarbeiter reduziert. Auch im Forstwirtschaftsbetrieb wurden 8 Arbeitsbeschaffungs-maßnahmen (ABM) unter Leitung von Herrn Peter Großmann geschaffen. Dadurch konnten für ehemalige Beschäftigte des Betriebes 100 Arbeitsplätze geschaffen werden. |
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Frühj. 1991 |
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Bei Bauarbeiten vor dem Geschäft Pojtinger ein sehr alter Brunnen entdeckt, der 8m tief mit Natursteinen gemauert war (vermutlich nach 1850 gebaut). Er soll durch Hochmauerung und Überdachung erhalten bleiben. |
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ganzer Betriebe (FDGB- Feriendienst, Betrieb Vogel) im Kreis Nordhausen infolge der
Reprivatisierungsmaßnahmen der
„Treuhand“, wurden auch viele Ilfelder Bürger von der |
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01.04.1991 |
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Erstmalig werden nach Verbrauch die Wassergeldgebühren erhoben. |
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15.04.1991 |
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1. Restaurierung am Fundament des Poppenturmes durch die Bergsicherung. |
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16.04.1991 |
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Eröffnung einer rekonstornierten Station (nach BRD – Standard) im Fachkrankenhaus Ilfeld. Investitionsausgaben: 550 000 DM. |
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April 1991 |
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Eine Autowaschanlage wird in der „Helwi“ eröffnet. |
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01.05.1991 |
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Die Gaststätte „Zur Krone“ wird wiedereröffnet. |
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12.05.1991 |
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1. Konzert im Ilfelder Kurpark. (Sponsor: Herr Agthe) |
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13.05.1991 |
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Fertigstellung des Parkplatzes und der Kläranlage am Rabensteiner Stollen durch die „Helwi“. |
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15.05.1991 |
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Fertigstellung des Trinkwasser – Hochbehälters auf dem Espenberg. Die Firma Grübel feiert das Richtfest ihres neuen Betriebsgebäudes Ecke Niedernhausener / Gartenstrasse. |
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25.05.1991 |
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Südharzfestival am Rabensteiner Stollen, musikalische Unterstützung durch den Chor „Harmonie 1896“. |
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08.06.1991 |
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Umbenennung des „Ernst- Thälmann- Ringes“ in „Niedernhausener Strasse“. Niedernhausen ist Partnergemeinde seit 1990. Es findet ein Straßenfest zur Namensgebung statt. |
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08.06.1991 |
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Herr Uwe Lorenz eröffnet einen Lebensmittelkiosk an der Niedernhausener Strasse. |
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09.06.1991 |
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2. Konzert im Kurpark. (Sponsor: Herr Düsing) |
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17.06.1991 |
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ABM – Kräfte setzen den Autoschutzweg im Ilfelder Tal instand. |
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23.06.1991 |
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Der Schützenverein Ilfeld – Wiegersdorf wird gegründet. Als Vereinslokal wurde der Saal der Gaststätte „Poppenberg´s Ruh“ ausgestaltet. Vorsitzender: Wilhelm Neu. |
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23.06.1991 |
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3. Konzert im Kurpark. (Sponsor: Gemeinderat) |
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29.06.1991 |
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Einweihung des Wanderweges „Ilfelder Steig“ von Zorge bis Ilfeld, der jahrzehntelang durch Grenzbefestigungen nicht passierbar war. Die Einweihung erfolgte durch den Harzklubzweigverein Ilfeld. |
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Juni 1991 |
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Nach Renovierungs- und Sanierungsarbeiten übernimmt Fam. Sperlich das Lindeneck „Hassebrauck“. Die Telekom verlegt Leitungen in der Schröderstrasse, Gartenstrasse und Ilgerstrasse für 150 Telefonanschlüsse. Die 2. öffentliche Telefonzelle wird in der Nähe der Gaststätte „Falkenstein“ im Ortsteil Wiegersdorf eingerichtet. |
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01.07.1991 |
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Frau Jutta Schötensack eröffnet ein Schreibwarengeschäft in der Ilgerstrasse, vorher Kiosk Unicef. |
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05.-07.07.91 |
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In Ilfeld fand das Heimatfest auf der Weidentalswiese statt. Singen des Chores „Harmonie 1896“. |
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09.07.1991 |
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Die staatlichen Forstwirtschaftsbetriebe werden aufgelöst. Die neue Bezeichnung lautet: Thüringer Forstamt Ilfeld Thüringer Forstamt Ellrich. Beide Forstämter befinden sich in der Lindenallee: Forstamt Ilfeld im alten Hauptgebäude. Forstamt Ellrich im Anbau. |
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15.07.1991 |
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Verlegung der Zentralbücherei in das alte Rathaus, Ilgerstrasse. |
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19.07.1991 |
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Die Wohnungsgenossenschaft EG Ilfeld – Niedersachswerfen wird im Genossenschaftsregister beim Kreisgericht Erfurt im Handelsregister unter Nr. 104 eingetragen. |
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26.07.1991 |
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Schuhladen Rakebrandt wird im Hause Kaufmann Kappler in der Lindenallee eröffnet. |
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Juli 1991 |
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Zusammenlegung des Kindergartens und der Kinderkrippe Haus II in der Karl- Liebknecht- Strasse. (wird bis 30.09.1992 als Kindergarten weitergeführt) Der Lohnsteuerhilfeverein „Ludwigshafen e.V.“ gründet in Ilfeld Eichberg 14a, eine Niederlassung unter Leitung von Daniele Filipp. Das seit 1989 im Umbau befindliche „Haus Füllental“ steht nunmehr den Gästen mit einem gemütlichen Jägerstübchen zur Verfügung. Eröffnung der Zahnarztpraxis Bäßler in der Ilgerstrasse 4. Die Küche des Kindergartens und der Krippe wird von Frau Ina Muth als Privatunternehmen weitergeführt. |
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Sommer 91 |
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Die Orgel der St. Georg- Marien- Kirche in Ilfeld wird renoviert. |
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01.08.1991 |
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Das Fachkrankenhaus in Ilfeld wurde durch die Bundesanstalt für Angestellte in Berlin als Rehabilitationsklinik anerkannt und findet in den entsprechenden Katalogen Aufnahme. Es erhält den Namen „Neanderklinik Harzwald“. |
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01.08.1991 |
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Im Schulgebäude Ilfeld Steinfeld / Schröderstrasse werden zwei selbständig verwaltete Schulen eingerichtet. 1. Staatliche Grundschule – Schulleiter: Jutta Petzoldt 2. Staatliche Regelschule – Direktor: Günther Woldt. |
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01.08.1991 |
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Gründung der Baugesellschaft m.b.H. Kirchner und Schakat in der Lindenallee 44 (ehemals Parkettfabrik / Staatlicher Forstwirtschaftsbetrieb. |
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23.08.1991 |
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Im Laden Pojtinger wird eine Vertretung der „Roland – Reisen“ eröffnet. |
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25.08.1991 |
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4. Konzert im Kurpark. (Sponsor: Herr Voß) |
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Aug. 1991 |
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Eröffnung des Cafés „Haus Steinberg“ durch Frau Inge Wiehle und Herrn Steffen Scholz. |
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01.09.1991 |
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Umwandlung der POS Ilfeld in eine Grundschule Klasse 1 – 4 und eine Regelschule mit Realschulabschlussmöglichkeit. Beginn des katholischen Religionsunterrichtes. |
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02.09.1991 |
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Herr Leo Felgenhauer eröffnet sein neues Geschäft in der Lindenallee 40. Er übernimmt die Wildhammer des ehemaligen Staatlichen Forstwirtschaftsbetriebes. |
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06.09.1991 |
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Der Bürgermeister Walter Heike wird in das Beamtenverhältnis auf Zeit berufen. |
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06.09.1991 |
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In der Gemeinde Ilfeld existieren 15 Vereine mit 630 Mitgliedern. |
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13.09.1991 |
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Der neugegründete Förderverein „Technisches Denkmal Mittelwerk“ hat Ziel, die Stollen des Kohnsteins zu erhalten (V –Waffen Produktion). Damit soll auch ein unrühmliches Zeugnis deutscher Geschichte bewahrt werden. |
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15.09.1991 |
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Die Strecke der Harzquerbahn „Schierke – Brocken“ wird wieder für den Personenverkehr freigegeben. Nach der Teilung Deutschlands konnte man als DDR – Bürger anfangs noch den Brocken „erklimmen“, zu Fuß und mit der Bahn. Seit dem 13.08.1961 (Mauerbau in Berlin) war das Brockengebet für jeden „Publikumsverkehr“ gesperrt. |
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Sept. 1991 |
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Neueröffnung des erweiterten Raumausstattergeschäftes Manfred Kappler in der Lindenallee. |
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15.10.1991 |
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Das ehemalige Nordbrand – Ferienheim „Hufhaus“ wird von Hans-Georg Burhan als Hotelbetrieb gepachtet und eröffnet. Durch die Treuhand wurde das ehemalige Ferienheim an einen westdeutschen Unternehmer verkauft. |
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18.10.1991 |
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Im ehemaligen Gebäude der Gemeindeverwaltung (Bahnhofstrasse) wurde das Beratungszentrum Agthe (Stammbetrieb Essen) eröffnet. Angeboten werden Steuer- und betriebswirtschaftliche Beratung, Finanzdienstleistungen Versicherungen und Rechtsberatung. |
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25.10.1991 |
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HMJ eröffnet Büroräume im Gebäude der Bergsicherung. |
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Okt. 1991 |
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Die Schutzgemeinschaft „Rettet den Südharz“ wird mit verschiedenen Bürgern aktiv und wehrt sich gegen Vorhaben, die Steinbrüche (auf Grund der Gesetze der „ de Maiziére – Regierung“) radikal auszubeuten, und so das Landschaftsschutzgebiet des Südharzes zu schädigen. |
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Okt. 1991 |
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Die im letzten Halbjahr errichteten Parkplätze: Netzkater, Bahnhofstrasse und Ilgerstrasse werden mit Parkuhren versehen. |
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01.11.1991 |
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Frau Marion Kubatschka übernimmt die bisher staatlich verwaltete Apotheke in Ilfeld Ilgerstrasse als privater Pächter. |
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19.11.1991 |
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Eröffnung des Penny –Marktes (Lebensmitteldiscounter / REWE) Hohnsteiner Strasse mit 650 m² Ladenfläche. |
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29.11.1991 |
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Nach dem Land - Jagdgesetz ist die Jagdgenossenschaft Ilfeld – Wiegersdorf gegründet worden. |
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30.11.1991 |
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Im Ortsteil Sophienhof ist ein neuer Glockenstuhl durch ABM – Kräfte errichtet worden. Weitere Wanderwege, die zum Ortsbereich gehören, wurden ebenfalls fertiggestellt. |
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Nov. 1991 |
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Bürgerprotest der Ilfelder gegen die hohe Lärmbelästigung an der B4. |
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03.12.1991 |
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Gründung des Ortsverbandes der Vertriebenen in Ilfeld. Vorsitzende: Frau Marianne Westphal. |
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07.12.1991 |
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1. Weihnachtsmarkt in Ilfeld. |
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07.12.1991 |
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Eröffnung eines 2. Ladengeschäftes für Elektrogroßgeräte durch „Elektro – Kiesewetter“ in der Gartenstrasse. |
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Dez. 1991 |
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Eröffnung eines Pelzladens in der Lindenallee, das 14 Tage später ausgeraubt und nicht wieder eröffnet wird. |
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1991 |
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Ilfeld hat 2885 Gemeindebürger. |
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Jan. 1992 |
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Eine Bürgerinitiative richtet sich an den Bundesminister für Verkehr Günther Krause in Bonn, um den Bürgern und Heiminsassen von Ilfeld zu helfen, da der Verkehrslärm unerträglich wird und bereits zu gesundheitlichen Schädigungen führte. Reaktion: Im September 1992 wird eine Bitumendecke auf die B4 aufgetragen.Die von der SPD mehrheitlich regierte Gemeindevertretung strebt nach Beruhigung der Verkehrslage im Ortsbereich, um so Ilfeld zu einem heilklimatischen Luftkurort entwickeln zu können, und regt eine Ortsumgehung durch Umverlegung der B4 an. |
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Jan. 1992 |
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Neueröffnung des Lohnsteuervereins „Ludwigshafen e.V.“ im Grundstück Eichberg 14a. |
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01.02.1992 |
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Nach Kauf und Renovierung des Gebäudes der ehemaligen Zentralbücherei fand die Eröffnung der „Spielothek“ Fischer statt. |
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09.02.1992 |
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Die Eheleute Jutta und Hans - Georg Burhan haben das Waldhotel „Hufhaus“ (vorher Eigentum des VEB Nordbrand) offiziell wiedereröffnet. Außer der gastronomischen Betreuung stehen 54 Betten der Wiederbelebung des Tourismus im Südharz zur Verfügung. |
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06.03.1992 |
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Sparkassenüberfall in Ilfeld, die Täter konnten in den alten Bundesländern gestellt werden. |
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26.06.1992 |
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Der Bürgermeister Walter Heike erkrankt ernsthaft, und muss von seinem Arbeitsplatz aus sofort in das Südharz - Krankenhaus eingeliefert werden. Er wird dort stationär behandelt. |
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06./07.1992 |
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Kauf des Gutes (Stiftsbezirk) durch Herrn Agthe zum Ausbau eines Hotels (Reittouristik). |
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01.07.1992 |
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Der Landkreis übernimmt die Entsorgung des Ilfelder Hausmülls. |
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13.07.1992 |
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Der Bürgermeister Walter Heike verstirbt nach kurzer schwerer Krankheit im Südharz – Krankenhaus in Nordhausen. |
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16.07.1992 |
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Die Beerdigung fand unter großer Beteiligung aller Vereine und Institutionen des Ortes statt. Auch viele Bürger des Ortes gaben ihm die letzte Ehre. Mitglieder des Schützenvereines trugen den Sarg zu Grabe. Der Chor „Harmonie 1896“ umrahmte die Feierstunde. Die Verdienste des Toten und sein Leben würdigte der Sprecher Herr Hoffmann. Auch Herr Matzek als Vertreter der SPD und Vertreter aus Niedernhausen sprachen am offenen Grab. |
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03.08.1992 |
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Auf Beschluss der Gemeindevertretung wird Herr Jürgen Köhler als amtierender Bürgermeister berufen. |
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09.08.1992 |
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Es gab einen Hitzerekord mit 37 Grad im Schatten. |
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10.08.1992 |
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Der neue Bürgermeister wird vereidigt. |
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29.08.1992 |
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Das Geschäft Köhler – Ahlert – Pojtinger wird 100 Jahre alt. 1892 gegründet von Frau Karoline Köhler (genannt Oma Pauline), später Firma Walter Köhler, dann Reinhold Ahlert, jetzt Geschäft Pojtinger – Müller. |
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01.09.1992 |
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Die Gemeindevertretung beschließt eine Satzung über die Erhebung eines Fremdenverkehrsbeitrages. |
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03.09.1992 |
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Der neue Bürgermeister Jürgen Köhler, parteilos, nimmt seine Amtsgeschäfte auf. |
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17.-20.09.92 |
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In Ilfeld fand die 1. Kirmes nach rund 30 Jahren statt. Der Schützenverein Ilfeld / Wiegersdorf war Initiator und verantwortlich für die Veranstaltung. Mit dem Umzug des „Erbesbär“ begann die Kirmes, und sie klang mit einem Tanz aus. Viele Einwohner beteiligten sich an dieser alten Tradition. |
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Sept. 1992 |
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Neueröffnung des Gasthauses „Falkenstein“. Eigentümer: Fam. Heise. |
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01.10.1992 |
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Der Kindergarten II wird aufgelöst. Er wird in den Kindergarten I, Weidenstrasse, eingegliedert. In dem bisherigen Kindergartengebäude Karl- Liebknecht-Strasse werden die Gemeindebücherei, der ASB und der Seniorentreff untergebracht. |
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03.10.1992 |
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Anlässlich des Tages der Deutschen Einheit fand unter anderem ein Höhenfeuerwerk im Kurpark statt. |
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11.10.1992 |
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Einweihung der neuen Apotheke „An der Harzquerbahn“ in der Johannesstrasse, die am 12.10.1992 eröffnet wurde. |
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12.10.1992 |
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Übernahme der ehemaligen Konsumkaufhalle durch „Edeka“. Pächter in eigener Verantwortung: Herr Rödiger. |
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17.10.1992 |
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Die Renovierung des Poppenturmes wird mit einem Festakt abgeschlossen. Festredner war Landrat Schröter. |
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18.10.1992 |
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Eröffnung des Modegeschäftes Heidi Tanai in der Lindenallee. |
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Okt. 1992 |
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Neueröffnung der Tischlerei Uwe Fiebig und des Geschäftes für Motorgeräte Bernd Fiebig. |
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Okt. 1992 |
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Ilfeld und Neustadt haben jeweils den Beschluss gefasst, im Gemeindeamt Ilfeld ein Einwohnermeldeamt einzurichten. |
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15.11.1992 |
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1. Kranzniederlegung durch evangelische Christen und Vertreter des Gemeindevorstandes am Volkstrauertag am Denkmal der Gefallenen des 1. Weltkrieges in Ilfeld. |
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22.11.1992 |
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Am Totensonntag fand die gleiche Veranstaltung am Wiegersdorfer Kriegerdenkmal statt. |
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17.12.1992 |
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Abschluss der Erdgasumstellung in Nordthüringen mit einem Erdgasfest in Ilfeld. Dazu fand eine festliche Abfackelung des Erdgases vor der Gemeindeverwaltung in Ilfeld statt. |
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17.12.1992 |
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Einweihung des neuen Seniorenclubs innerhalb der Sozialstation, in der Karl- Liebknecht- Strasse. |
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17.12.1992 |
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Eröffnung der Ilfelder Gemeindebücherei (vormals Zentralbücherei) im Gebäude der Sozialstation. Leitung: Frau Jauer (ABM). |
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17.12.1992 |
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Der 2. Ilfelder Weihnachtsmarkt wird in der Bahnhofstrasse eröffnet, und am 20.12.1992 beendet. |
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31.12.1992 |
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Schließung der Bierstube „Am Rödigen“. |
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Dez. 1992 |
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Der letzte Auftritt der Saitenspielgruppe findet in der Wiegersdorfer Kirche statt. Im gesamten Jahr 1992 zählte Ilfeld 12968 Übernachtungen und lag damit an 3. Stelle im gesamten Kreis Nordhausen. |
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1992 |
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Ilfeld hat 2851 Gemeindebürger. |
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01.01.1993 |
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Nach mehrmonatigen Verhandlungen mit dem Thüringer Umweltministerium, hat die Firma Gebhardt & König, Gesteins- und Tiefbau GmbH (GKG) mit Sitz in Recklinghausen, die „Bergsicherung Ilfeld“ übernommen. |
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01.01.1993 |
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Eine Beratungsstelle der „AOK – Nordthüringen wird in der Gemeindeverwaltung (ehemalige Aula) auf Initiative des Herrn Kubach und Bürgermeister Köhler eingerichtet. |
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01.01.1993 |
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Eröffnung der Gemeindebibliothek in der Karl- Liebknecht- Strasse. |
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08.01.1993 |
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„Rätsch´s versteckter Laden“ wird in der Hohnsteiner Strasse 17 eröffnet. (ehemals Helwi - Speiseraum) Das Warensortiment entspricht dem eines ländlichen Kaufhauses. |
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15.01.1993 |
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Das Waldhotel „Hufhaus“ wird vom neuen Pächter Mathias Leitschuh übernommen. Das ehemalige Erholungsheim des VEB Nordbrand wurde von der Treuhand an einen unbekannten Bürger aus den alten Bundesländern verkauft. Der 1. Pächter war ebenfalls ein Bürger der alten Bundesländer. |
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30.01.1993 |
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Die Telefonvorwahlnummern werden im gesamten Bundesgebiet umgestellt. Ilfeld erhält die Vorwahl (036331). |
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03.02.1993 |
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Beginn der Abrissarbeiten: Saal der Gaststätte „Linde“, Hofgebäude der Drogerie Müller. |
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04.02.1993 |
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Gründung des Musikvereins „Ilfelder Blasmusikanten“. |
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08.02.1993 |
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Beginn des Abrisses der Scheune und später des Hauses Lindenallee 5. Besitzer: Friedrich Wilhelm Neu, früher Fuhrbetrieb und Holzhandel Kappler. |
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19.02.1993 |
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Abschluss der Abrissarbeiten. |
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01.03.1993 |
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Abbau der elektrischen Oberleitungen in der Ilgerstrasse. Das Erdkabel zur Energieversorgung wurde noch vor der Wende verlegt. |
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09.03.1993 |
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Nach gründlicher Renovierung des Hauses Norbert Pezely (vormals Baugeschäft Karl → Paul Hirschelmann, eröffnet die Ehefrau Ruth Pezely im Untergeschoss eine „Quelle – Agentur“. |
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März 1993 |
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Der Kreistag Nordhausen beschließt rückwirkend zum 01.01.1993 endgültig den Trägerwechsel der Neanderklinik „Harzwald“ Ilfeld. |
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31.3.-2.4.93 |
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Auf der B4 kam es zu erheblichen Verkehrseinschränkungen zwischen Niedersachswerfen und Ilfeld in Höhe des Gewerbegebietes Ilfeld, um den Abwasserkanal für die provisorische Kläranlage im Straßenbereich und im Gleisbereich der Harzquerbahn bauen zu können. Der Verkehr wurde durch eine Ampelanlage geregelt. |
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11.04.1993 |
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Osterfeuer auf dem Mühlberg. |
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14.04.1993 |
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Offizielle Eröffnung des Grußkartenvertriebes im Gewerbegebiet Steinfeld. Außer dem Grußkartenvertrieb haben sich im Ilfelder Gewerbegebiet das Autohaus Gerecke, ein Getränkehändler, und ein Vermittlungsbüro für Wohnmobile, gekoppelt mit Türen- und Fensterbau angesiedelt. |
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15.04.1993 |
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Der Präsident der Klosterkammer Hannover, Herr Professor Freiherr von Campenhausen überreichte der Fachklinik anlässlich ihres Jubiläums Kunstwerke: eine dreiteilige Bronzeplatte und Wandteppiche der Künstlerinnen Carola Helbing – Erben und Regina Rademacher. Die graphische Gestaltung der Bronzeplatten führte der Graphiker Jürgen Ellenberg, Erfurt, aus. Die Bronzereliefplatten schuf danach der Bildhauer Harald Stiedung, Bad Langensalza. |
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26.04.1993 |
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Die Demontage der nicht mehr genutzten Lichtmasten in der Ilgerstrasse beginnt. |
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Apr. 1993 |
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Um den Bürgern zeit- und finanziell aufwendige Wege zu ersparen, wird eine Meldebehörde im Ilfelder Gemeindeamt eingerichtet. Leiterin ist Frau Regina Steinert. Mit der Bestätigung der Verwaltungsgemeinschaft können Neustadt und weitere Orte eingebunden werden. |
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30.04.1993 |
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Im Kurpark wird, verbunden mit einem Blaskonzert, der Maibaum gesetzt. |
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01.05.1993 |
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Ein vom Freundeskreis „Ehemaliger Ilfelder Schüler e.V. gesponsortes Konzert, findet in der St. Georg- Marien- Kirche statt. Während dieser Veranstaltung wurde das auf Kosten des Vereins restaurierte Marienbild(Fensterbild in der linken Fensterseite der Kirche), der Kirchengemeinde offiziell übergeben. (Wert: 10000 DM) |
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08.05.1993 |
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Von der IG Handel und Gewerbe unserer Gemeinde wurde vor der Kaufhalle ein Frühjahrsmarkt durchgeführt. Zu diesem Anlass wurde eine Eiche eingangs der Gartenstrasse gepflanzt. Ein Frühschoppen mit Blasmusik schloss sich an. |
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13. 5.1993 |
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Blockierung der B4 durch Umweltschützer im Bereich Krimderode bzw. Niedersachswerfen unter Beteiligung von Komunalpolitikern aller politischen Parteien (u.a. der Bürgermeister von Nordhausen Dr. Manfred Schröter und Ilfeld Herr Jürgen Köhler), um den naturgefährdenden Rohstoffabbau im Südharz zu stoppen. |
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15.05.1993 |
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Das durch ABM – Kräfte renovierte Ilfelder Freibad wurde eröffnet. |
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28.05.1993 |
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Richtfest für das im Bau befindliche Altenpflegeheim „Sonnenhof“. |
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Mai 1993 |
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In Ilfeld – Wiegersdorf werden Telefon- und Gasanschlüsse verlegt. |
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01.06.1993 |
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Nunmehr gehört auch das unter Denkmalschutz stehende ehemalige Amtsgericht (Ilfeld war Kreisstadt) zur Harzwaldklinik. Somit wurde ein geschlossenes „Bauensemble“ mit einem Rechtsträger geschaffen. Jahrelang war dort das Ilfelder Kino untergebracht, es existiert nicht mehr. |
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06.06.1993 |
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„Die Goldene Konfirmation“ für die Konfirmationsjahrgänge 1942/43 fand in der St. Georg- Marien- Kirche statt. Von beiden Jahrgängen nahmen 19 Konfirmanden und Konfirmandinnen teil. |
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09.06.1993 |
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Auf dem Ilfelder Sportplatz gastierte die „Monster – Truck – Show mit ihren Attraktionen. |
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25.- 27.06.93 |
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Das Ilfelder Schützen- und Heimatfest wurde gefeiert. |
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Juni 1993 |
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Die gesamte Burgstrasse steht unter Denkmalschutz. |
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13.07.1993 |
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Gunda Fiebig eröffnet ihre neue Physiotherapie – Praxis in der Ilgerstrasse 9. |
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16.07.1993 |
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Beginn des Baus des Bürgersteiges zwischen Kreuzung Lindenallee – Johannesstrasse bis zur „Tanne“. |
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16.07.1993 |
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Beginn des Anbaus des Ladengeschäftes Nebelung. |
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31.07.1993 |
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Neueröffnung „Barbaras Fachgeschäft“, ein Fachgeschäft für Untertrikotagen. |
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Juli 1993 |
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Der Edeka – Aktivmarkt wurde modernisiert und erweitert. |
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Juli 1993 |
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Fessels „Frischeck“ wurde in Oberilfeld eröffnet. |
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Aug. 1993 |
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Das Transformatorenhäuschen am Ortseingang, Lindenallee, wird als Wahrzeichen Ilfelds, auf Wunsch der Gemeinde, nicht von der EWAG abgerissen, sondern für 1 DM an die Gemeinde verkauft. Interessierte Bürger konnten sich als Nutzer melden. |
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Aug. 1993 |
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Als öffentliche Einrichtung wird Mittwochs in der Bahnhofstrasse ein Wochenmarkt durchgeführt. |
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Aug. 1993 |
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Auf die Strasse vom Knotenpunkt Schule bis ins Gewerbegebiet ist eine Schwarzdecke aufgetragen worden. |
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Aug. 1993 |
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Die provisorische Kläranlage im Bereich Rosensteg ist fertiggestellt und nimmt ihren Probebetrieb auf. |
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11.09.1993 |
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Einschulung in der Grundschule Ilfeld. |
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12.09.1993 |
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Einschulungsgottesdienst. Der Tag des offenen Denkmals wurde mit vielen Aktionen des Teams des „Rabensteiner Stollens“ gestaltet. |
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13.09.1993 |
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Erstmalig müssen die Ilfelder Haupt- und Realschüler die Schule in Niedersachswerfen besuchen. In der ehemaligen Haupt- und Regelschule wird der Unterricht des Ilfelder Gymnasiums eröffnet. Es werden vorläufig nur die Klassenstufen 5-7 unterrichtet. Der Freundeskreis ehemaliger Schüler e.V. begrüßt, nach 50 Jahren wieder ein Gymnasium in Ilfeld zu haben. Sie bedauern aber, es nicht als Gymnasium in freier Trägerschaft als Fortsetzung der Klosterschule (Auflösung 1934!) führen zu können. |
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13.09.1993 |
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Es gelten höhere Fahrpreise für den Busverkehr im Landkreis Nordhausen. Eine Einzelfahrt Ilfeld – Nordhausen kostet 2,20 DM, über Neustadt 2,60 DM. |
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15.09.1993 |
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Einweihung des neuen Seniorenheimes „Sonnenhof“. Das Seniorenheim „Sonnenhof“ ist eine gemeinnützige Heimträgergesellschaft m.b.H. Der Umzug der Senioren erfolgte am 16.10.1993. |
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Sept. 1993 |
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Durch die ASB –Station in Ilfeld erfolgt wieder die Betreuung älterer und pflegebedürftiger Menschen im Bereich der Hauswirtschaftshilfe. |
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2.& 3.10.93 |
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Ilfeld feierte Kirmes. Sie begann mit dem Umzug des Erbesbär in den Strassen Ilfelds. Der 1. Tag fand seinen Abschluss mit einem Kirmestanz im Schützensaal. Der 2. Tag begann mit Blasmusik und Frühschoppen und klang mit einem Tanz im Schützensaal aus. |
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03.10.1993 |
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Tag der deutschen Einheit. Es erfolgte die Übergabe des Feuerwehrautos von der Partnergemeinde Niedernhausen. Außerdem fand die Eröffnung der neuen Heimatstube statt. Verantwortlicher Leiter: Herr Gerlach. Mit einem Höhenfeuerwerk in Wiegersdorf fand der Tag seinen Abschluss. |
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09.10.1993 |
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Thüringens Ministerpräsident Bernhard Vogel besuchte im Rahmen einer CDU – Landeswanderung auch die Neanderklinik in Ilfeld. |
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13.10.1993 |
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In der „Tanne“ findet eine Veranstaltung der CDU – Ortsgruppe für alle Bürger der Gemeinde statt. Anwesend waren der Landratsabgeordnete Primas, der Landrat Joachim Claus und der Bürgermeister Jürgen Köhler. Die Struktur des Kreises Nordhausen soll erhalten bleiben. Außerdem wurde die Aufnahme der Umgehungsstrasse Ilfeld - Niedersachswerfen im Bundeswegeplan begrüßt. |
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19.10.1993 |
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Wahl des neuen SPD-Ortsvorstandes Ilfeld. |
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26.10.1993 |
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Wahl des neuen Vorsitzenden des SPD-Ortsverbandes. Es wurde Herr Rainer Lautenschläger gewählt. |
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05.11.1993 |
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Die Gemeinde Rothesütte (115 Einwohner) wurde nach Ellrich eingegliedert, und sind somit aus der Gemeindezugehörigkeit von Ilfeld ausgeschieden. |
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06.11.1993 |
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Das Alten- und Pflegeheim „Sonnenhof“ wurde offiziell eröffnet. |
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09.11.1993 |
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Die TA meldet, das auch in der Ilfelder Neanderklinik Zivildienstleistende ihren Dienst tun. |
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27.11.1993 |
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Die Hoch – Tief AG kündigt dem Pächter Brachmann fristlos die Gaststätte „Hegerbachtal“, vormals Hochbau – Kombinat. |
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30.11.1993 |
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Dem Gaststättenehepaar Gerd und Gabriele Kleemann wird vom jetzigen Besitzer der „Tanne“ die Pachtlizenz für das „Café am Burgberg“ sofort entzogen. |
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Ende Nov. 93 |
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beginnen die Abrissarbeiten an den Ferienobjekten (ehemals Kali – Bleicherode) in Wiegersdorf unterhalb der Südharz – Sportstätte: Bungalows, Ferienlagergebäude und angefangener Neubau. |
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01.12.1993 |
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Der letzte Schuhmacher Ilfelds, Heinz Steinert, schließt sein Geschäft, das er 1984 von seinem Vater übernahm. |
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04.12.1993 |
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Eröffnung des Reisebüros „Dau“ (Bad Sachsa) in der Lindenallee 4. Inhaberin: Ursula Dau. |
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1993 |
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Ilfeld hat 2849 Gemeindebürger. |