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Neuauflage geplant Es soll einen neuen Museumsflyer geben. Darauf
verständigten sich die Mitglieder der Kulturoffensive Südharz auf
ihrer letzten Zusammenkunft. Die erste Auflage ist vergriffen. Als
neuer Werbepartner könnte der Regionalverband Harz infrage kommen.
Heute Vormittag fand dazu in Quendlinburg ein erstes Gespräch statt.
Dr. Klaus George, Geschäftsführer des Verbandes, zeigte
Kooperationsmöglichkeiten auf. In Kürze soll es zu einem weiteren
Austausch kommen. Frank Uhlenhaut, Vorsitzender der Kulturoffensive
Südharz, räumte aufgrund dessen dem Vorhaben gute Chancen ein. Es
ist daran gedacht, weitere 30.000 Exemplare im Umlauf zu bringen.
Also auf nach Tettenborn ... Zum achten Mal bereits wollen sie gemeinschaftlich für ihre Sache werben. Es geht darum, neugierig auf die regionalen Kulturschätze zu machen. Dazu kommen einmal im Jahr die Museumsleute der Kulturoffensive Südharz zusammen. Der 8. Südharzer Museumstag lädt am Sonntag, dem 22. Juli 2012, in den Ort Tettenborn ein. Den Zuschlag für die Ausrichtung erhielt dafür in der Mitgliederversammlung in Bad Lauterberg der Förderverein "Grenzlandmuseum". Er feiert im nächsten Jahr das 20jährige Museumsbestehen. Neben einem Potpourri an Exponaten werden Mitmachaktionen und Vorführungen initiiert. Zudem wird es ein musikalisches Rahmenprogramm geben. Nirgendwo anders kann man die Vielfalt der Südharzer Kulturgüter derart komprimiert entdecken. Nirgendwo anders kann man derart viele Museen auf einem Fleck antreffen. Also auf nach Tettenborn...
Herbsttagung am 07. Dezember 2011 Die Herbsttagung der Kulturoffensive Südharz e. V. findet in diesem Jahr am Mittwoch, den 07. Dezember 2011, 18.00 Uhr, im Saal des Industriedenkmals Königshütte, statt. Auf der Tagesordnung stehen die Ausrichtung des 8. Südharzer Museumstages und der Wettbewerb "MUSUKU". Außerdem werden sich die Museumsvertreter mit der Außendarstellung der Kulturoffensive beschäftigen. Nähere Einzelheiten können beim Vorsitzenden Frank Uhlenhaut, frank-uhlenhaut@kabelmail.de erfragt werden.
Was ist
ein MUSUKU? Noch nie gehört? Kein
neuer Virus, keine seltene Tierart und auch nicht eine gerade erst
entdeckte Insel stecken dahinter. Sondern ein vor kurzem gestarteter
Kunstwettbewerb im Landkreis Osterode. Die Kulturoffensive Südharz
e.V. und die Volksbank im Harz eG suchen das Superkunstwerk
„MUSUKU“. Vor kurzem trafen
sich die Beteiligten zur offiziellen Vorstellung des Wettbewerbs in
Osterode. Zielgruppe sind die Schüler der weiterführenden Schulen.
Doch was steckt dahinter? „Der Wettbewerb will junge Menschen an die
Geschichte und die Museen der Region heranführen“, skizzierte Frank
Uhlenhaut, Vorsitzender der Kulturoffensive Südharz, die
Zielrichtung. Mit der Erarbeitung eines Kunstwerks erhalten die
Jugendlichen die Chance, ihre Sichtweisen und Gedanken zur
Darstellung und Fortentwicklung der Geschichte in der Region
auszudrücken. Damit fordert der Wettbewerb auch Emotionen ein, die
sonst eher nicht zum Vorschein kommen.
In dem
Anschreiben heißt es dazu: „Was interessiert euch? Was findet ihr
langweilig? Was würdet ihr anders machen? Und was findet ihr gut in
den Museen?“ Drei Kategorien stehen dabei den Schulen bzw. Klassen
zur Auswahl. In der ersten Gruppe sollen regionaltypische Materialen
wie Gips, Glas, Eisen und Holz vornehmlich in das Kunstwerk
einfließen. In der zweiten Kategorie liegt der Schwerpunkt mehr auf
harztypische Themen wie Bergbau, innerdeutsche Grenze, Burgen und
Handwerksberufe. Die Vielfalt
der Museen soll in der dritten Gruppe zum Ausdruck kommen. „Alles in
einem“ lautet hier das Motto. „Für die Aufgabenstellung stehen
natürlich alle Museumstüren weit offen“, sagte Projektleiterin
Angelika Paetzold. Kostenloser
Eintritt und auch persönliche Führungen inklusive. Zudem bietet
Angelika Paetzold (05522/919793 oder
museum.osterode@web.de)
Hilfestellung bei der Projektentwicklung an. Bei ihr können auch
weitergehende Informationen zum Ablauf des Wettbewerbs eingeholt
werden. Die Volksbank im Harz
eG ist nicht nur Mitinitiator, sondern auch der Sponsor der Aktion.
Den Teilnehmern winken Geldpreise für die Klassenkassen. Bis zum 31.
Januar 2012 können die Schulen bzw. Klassen ihre Kunstwerke
einreichen. Anschließend liegt es in den Händen einer Jury, aus den
eingereichten Kunstwerken das „MUSUKU“ zu entdecken.
Südharzer
Geschichte gefeiert ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Dreisprachig werben Drei in einem. Für die Kulturoffensive Südharz wird künftig dreisprachig geworben. Die Interessenvertretung der Südharzer Museen wird weiterhin auf der Homepage www.thisisharz.com vertreten sein. Die Werbeplattform für das englische, dänische und niederländische Publikum wirbt für den Harz als Urlaubsregion. In ihrer Mitgliederversammlung in Ellrich beschlossen die Museumsvertreter eine Vertragsverlängerung bis Ende 2012. Laut dem Unternehmer besuchen monatlich über 15.000 User die Internetseite. Ein Kunstwettbewerb für die Jugend! Das plant derzeit die Kulturoffensive Südharz.
Unterstützt wird sie dabei von der Volksbank im Harz. Am Mittwoch, dem 23. März
2011, 18.00 Uhr, kommen dazu die Vertreter der regionalen Museen zusammen. Die
Frühjahrstagung findet im DDR – Museum in Klettenberg statt. Der Kunstwettbewerb
will Schülerinnen und Schüler ansprechen. Mit Exponaten und Symbolen der Museen
sollen sie Skulpturen entstehen lassen. Als Hinweis auf die hiesigen
Kulturschätze. Außerdem steht die Ausrichtung des 7. Südharzer Museumstages auf
der Agenda. Mit Mitmach- und Vorführaktionen wollen die Museen auf sich
aufmerksam machen. Diese Gemeinschaftsaktion findet am Sonntag, dem 24. Juli
2011, in der Stadt Ellrich statt. Bereits zum 7. Mal. Vorsitzender Frank
Uhlenhaut erwartet auch eine erneute Diskussion über das Logo der
Kulturoffensive. Nicht zuletzt stehen Vorstandswahlen an. Der Südharz und der Brocken!
Kulturoffensive Südharz sprach sich einhellig für Museumscard aus
"Das ist wirklich eine großartige Idee“, mit diesen Worten brachte Detlef Roggenbach vom Heimatmuseum Zorge die Meinung aller anwesenden Museumsvertreter auf den Punkt. In der Frühjahrstagung der Kulturoffensive Südharz im Heimatmuseum Bad Sachsa wurde einstimmig beschlossen, die Marketingidee der Volksbank im Harz umzusetzen. Es geht um die Einführung eines Museumspasses. Ziel ist es, durch die Museumscard den Bekanntheitsgrad der mitwirkenden Museen zu steigern und die Kulturregion Südharz zu stärken. Zudem wird den Mitgliedern der Volksbank im Harz eG durch den freien Eintritt in die teilnehmenden Museen einen Mehrwert geboten. Im Rahmen der Einführung ist unter anderem ein Kreativwettbewerb geplant, der ein Kunstwerk aus Symbolen und Elementen aller Museen hervorbringen soll. Hierfür sollen die Berufsbildenden Schulen angesprochen werden. Die Prämierung der besten Idee soll bei einer Auftaktveranstaltung im Herbst 2010 erfolgen. Die Vereinheitlichung und Professionalisierung des Erscheinungsbildes der Kulturoffensive wurde ebenfalls thematisiert. Dazu lag den Delegierten ein Vertrag vor, der eine grundlegende Überarbeitung des Corporate Identity zum Inhalt hatte. Die Museumsvertreter versprechen sich mit einem professionelleren Außenauftritt des Verbundes auch eine größere Werbewirkung für die einzelnen Kultureinrichtungen. Zu guter Letzt wurde noch intensiv über die Museumsregistrierung diskutiert. Dazu war Hans Lochmann, Referent des Museumsverbandes Niedersachsen und Bremen e.V., zu der Frühjahrstagung gekommen. In seinem halbstündigen Vortrag trug er die acht Elemente für die Zertifizierung vor, die da lauten: Dauerhafte institutionelle und finanzielle Basis, Leitbild- und Museumskonzept, Museumsmanagement/Organisation, Qualifiziertes Personal, Sammeln, Bewahren, Dokumentieren und Forschen und Ausstellen und Vermitteln. Er machte auch den kleineren Einrichtungen Mut, den etwa einjährigen Weg zu gehen. Das Museum im Ritterhaus, Osterode, und das Schlossmuseum Herzberg hatten sich bereits im Vorfeld für diesen Schritt entschieden. Das Heimatmuseum Bad Sachsa und das Glasmuseum Steina zeigten sich in der Mitgliederversammlung interessiert. Der Vorsitzende der Kulturoffensive, Frank Uhlenhaut, deutete in diesem Zusammenhang auch die Koordinationsmöglichkeiten des Verbundes an. „Wir haben großes Interesse daran, dass diejenigen, die sich auf den Weg zur Registrierung machen, auch erfolgreich sind“, betonte Uhlenhaut abschließend. „Wie ein Sechser im Lotto“ empfunden Museumszertifizierung auch für kleinere Einrichtungen interessant ![]() Die Museumszertifizierung ist auch für kleinere Einrichtungen interessant. Zu diesem Ergebnis kommt zumindestens die Museumsleiterin Erika Turek aus Seelze. Anfang der Woche besuchte eine Abordnung der Kulturoffensive Südharz das Heimatmuseum Seelze. Dort wollten Angelika Paetzold, Ralph Boehm, Dieter Rempel und Frank Uhlenhaut etwas über die erfolgreiche Zertifizierung der 150 qm kleinen Einrichtung erfahren. Und sie wurden nicht enttäuscht. Die ehrenamtliche Museumsleiterin bezeichnete den Zertifizierungsprozess als „einen Sechser im Lotto“. „Wir haben dadurch einen Schub bekommen“, warb sie für die Teilnahme an der Registrierung. Andererseits machte sie deutlich, dass das Vorhaben nicht nur einen Initiator braucht, sondern auch aktive Mitstreiter. Allein kann man keine aussichtsreiche Teilnahme und nachhaltige Entwicklung gewährleisten, machte Erika Turek deutlich. Für eine erfolgreiche Zertifizierung bedarf es als Erstes eines Leitbildes und einer Museumskonzeption. Beides wurde vom ehrenamtlichen Vorstand des Museumsvereins für die Stadt Seelze e.V. entwickelt. Es wurde deutlich, dass es hierbei nicht um etwa ein zwanzigseitiges Exposee geht, sondern in erster Linie um das Festschreiben der vorhandenen Standards und dessen Weiterentwicklung. Im Laufe der einjährigen Vorbereitungsphase für die Antragsstellung mussten unter anderem Fragen zum Corporate Identity (CI) und dem Museumsmanagement beantwortet werden. Zudem standen die Schulung der Ehrenamtlichen sowie die Sammlungspflege auf der Agenda. Unterstützt wurde der Museumsverein tatkräftig von der Stadt Seelze durch die Zurverfügungstellung von Mitarbeitern im Rahmen der Eingliederungshilfen. Dadurch konnten insbesondere die Depoträume und damit ein Großteil der Exponate geordnet und katalogisiert werden. Durch das Mitmachen wurden zudem den Akteuren die Pluspunkte sowie die Veränderungspotenziale des Museums bewusst gemacht. Aber auch einen Zuwachs an Mitgliedern konnte der Verein seit der Zertifizierung verzeichnen. „Wir haben seitdem auch Neues ausprobiert, so dass wir mehr wahrgenommen worden sind“, führte die engagierte Museumsleiterin abschließend aus. Während des dreistündigen Besuches konnten viele Fragen zum Prozess und Aufwand der Zertifizierung beantwortet werden. Dabei wurde deutlich, dass das Thema weiterhin die Kulturoffensive Südharz beschäftigen wird. Zur Klärung der noch offenen Punkte soll jetzt der Museumsverband Niedersachsen und Bremen e.V. kontaktiert werden. Zurzeit strebt nur das Museum im Ritterhaus der Stadt Osterode eine Zertifizierung an. Das Heimatmuseum Bad Sachsa befindet sich noch in der Sondierungsphase. Die Kulturoffensive Südharz will die Museen bei der Zertifizierung unterstützen. |