Abteilung Bergbau und Verhüttung

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In der Abteilung Bergbau und Verhüttung stehen die Wiedaer Eisenhütte und ihre Anschlussbetriebe im Mittelpunkt. Dabei geht es um die historische Entwicklung von der Hochofenhütte der frühen Neuzeit bis zum Gießereibetrieb des 19. und 20. Jahrhundert, um die Produktionsanlagen und -mittel sowie vor allem um die Produkte. Hier werden in erster Linie Eisenkunstguss, Öfen und Herde gezeigt.

Neben schönen Prototypen der "Regulierofenzeit" vor und nach 1900 sind "Allesbrenner" der 30-er bis 60-er Jahre des 20. Jahrhunderts sowie Ölöfen aus der Produktion bis zur Stilllegung der Hütte in Jahre 1972 zu sehen. Nicht vergessen werden die Menschen, die diese Erzeugnisse in harter Arbeit schufen: Modelleure, Modelltischler, Former, Schlosser oder Emaillierer, die auf eindrucksvollen zeitgenössischen Fotos festgehalten wurden.

Informationen und Exponate gibt es auch zur ehemaligen Zündholzfabrik, einem Nachfolgebetrieb auf dem Gelände der alten "Unterhütte" (heute "Sachsa Verpackung").

In einem Raum wird der ehemalige Bergbau des Wieda-Zorger Roteisensteinreviers in Form von "Gezähen" (Werkzeugen) der Bergleute, von Erzen und Gesteinen sowie von Fotos und Rissen dokumentiert.

In der zukünftigen Ausbaustufe II sind der Ausbau einer Stollenpartie und eines Abbauortes geplant, darüber hinaus die Darstellung des Zinnoberbergbaus, der Köhlerei, des Transportwesens (Fuhrleute) sowie des Versorgungsbereichs für die Bevölkerung.

Ein Inforaum, der z.Zt. Text- und Bildtafeln enthält, soll in Zukunft durch eine Multimedia-Ecke ergänzt werden, in der prägnante Kurzinformationen über die Ortsgeschichte und -entwicklung sowie über die verschiedenen thematischen Bereiche des Museums abgerufen werden können.
 

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