Abteilung Glashüttenwesen Wieda

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In der Abteilung Glashüttenwesen wird die ca. 100-jährige Glashüttentradition (17.Jahrhundert) im Wald bei Wieda aufgezeigt.
Im Mittelpunkt steht die "Weinglashütte" in der Glasmachersiedlung "Westerwieda". Zum "Fundkomplex Weinglashütte"
gehören vielfältige Bodenfunde vom Hüttenplatz der Weinglashütte,
die Einblicke in die Arbeit und das Leben der Glasmacher im Wald gewähren.

Im Themenbereich "Arbeit in der Weinglashütte" werden die Rohstoffe für die Glasherstellung, das Glasmacherhandwerk sowie die verschiedenen Gefäßformen der Glasproduktion präsentiert. Neben Gebrauchsglas produzierte die Glashütte besonders hochwertige  Gläser für gehobene Ansprüche: Weingläser (Römer), Becher, Krüge, Kannen, Humpen, Pokale, Glaslöffel u.a..

Im Themenbereich "Wohnen in der Glasmachersiedlung" werden reichbemalte Renaissance-Keramik (Schüsseln, Teller, Töpfe und Krüge), Gebrauchskeramik aus dem Küchenbereich, Steinzeug, eiserne Gegenstände sowie Kinderspielzeug und Kleinobjekte (Schmuck, Bronzefragmente und Tonfiguren) ausgestellt. Anhand der Zierkeramik aus verschiedenen Herstellungsgebieten lassen sich vielfältige Beziehungen der Glasmacherfamilien zum hessischen, thüringischen und sächsischen Raum feststellen.
Einige Inhalte des Themenbereichs "Wohnen in der Glasmachersiedlung"  können jedocherst zu einem
späteren Zeitpunkt in der Ausbaustufe II dargestellt werden.

Die Ausstellung hat nicht nur einen regionalen Bezug, sondern ist auch überregional für die Glashüttenforschung von Bedeutung.
 

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